• 30.11.2019
      13:45 Uhr
      Südamerika - So weit das Auge reicht Die Andenkordillere | arte Mediathek
       

      Die Gebirgskette der Anden bildet das Rückgrat des Kontinents. Wie konnten sich Mensch und Natur an extreme Bedingungen wie die Kälte und sauerstoffarme Luft in großen Höhenlagen anpassen? Welche Kulturen brachte diese einzigartige, aber lebensfeindliche Umgebung hervor?
      Die Reise führt diesmal nach Bolivien und Peru. Sie beginnt in La Paz, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt, und führt dann nach Amarete am Rand der CordilleraCentral.

      Samstag, 30.11.19
      13:45 - 14:35 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      VPS 13:50
      Stereo HD-TV

      Die Gebirgskette der Anden bildet das Rückgrat des Kontinents. Wie konnten sich Mensch und Natur an extreme Bedingungen wie die Kälte und sauerstoffarme Luft in großen Höhenlagen anpassen? Welche Kulturen brachte diese einzigartige, aber lebensfeindliche Umgebung hervor?
      Die Reise führt diesmal nach Bolivien und Peru. Sie beginnt in La Paz, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt, und führt dann nach Amarete am Rand der CordilleraCentral.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Xavier Lefebvre

      Die Gebirgskette der Anden bildet das Rückgrat des Kontinents. Wie konnten sich Mensch und Natur an extreme Bedingungen wie die Kälte und sauerstoffarme Luft in großen Höhenlagen anpassen? Welche Kulturen brachte diese einzigartige, aber lebensfeindliche Umgebung hervor?

      Die Reise führt diesmal nach Bolivien und Peru. Sie beginnt in La Paz, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt, und führt dann nach Amarete am Rand der CordilleraCentral: Dort leben die Kallawaya, Nachfahren von Inka-Medizinmännern, die sich ein profundes Wissen über die umgebende Natur angeeignet haben. Ihre Spiritualität und ihr Handeln sind von einem tiefen Verständnis für die Pachamama - die Mutter Erde - geprägt.

      Am Titicacasee untersucht der Forscher Xavier Lazzaro, wie sich extreme Bedingungen, unter anderem starke Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen, auf die Natur auswirken und wie sich die Lebewesen daran anpassen.

      In der Kolonialstadt Cusco, die auf den Ruinen der Hauptstadt des Inkareichs erbaut wurde, geht es um Relikte aus vorkolumbischer Zeit. Ein eindrucksvolles Beispiel ist der religiöse Synkretismus, der etwa im Fronleichnamsfest zum Ausdruck kommt.

      Anschließend widmet sich die Folge der Frage, wie traditionelle landwirtschaftliche Praktiken überlebt haben. Ein Agrarwissenschaftler erläutert, dass raffinierte Systeme zur Wasserrückhaltung und Bodenerschließung noch heute dazu dienen, die kargen Böden der Andengipfel nutzbar zu machen. Eine große Bedeutung hat hier nach wie vor der Anbau von Kartoffeln.

      Den krönenden Abschluss der Folge bildet die Wallfahrt zum Quyllurit'i-Schrein. Zehntausende Pilger wandern über Bergwege in mehr als 5.000 Metern Höhe bis ins Sinakara-Tal, die Mutigsten steigen hinauf zum „Schneestern-Gletscher“. Zu diesem Pilgermarsch, der das Streben nach göttlicher Transzendenz mit der Pflege des Quechua-Erbes verbindet, gehören verschiedene Tänze und Zeremonien.

      Vom Äquator bis zum Kap Hoorn: Auf einer Reise durch Südamerika geht der französische Journalist Alfred de Montesquiou der Frage nach, wie sich der Mensch an extreme Umweltbedingungen anpassen kann.
      In der fünfteiligen Dokumentationsreihe werden fünf Biotope der Superlative vorgestellt: der größte Regenwald, der wasserreichste Fluss, der längste Gebirgszug, die trockenste Wüste und die südlichste Landmasse der Erde.

      Dokumentationsreihe Frankreich 2018

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      Samstag, 30.11.19
      13:45 - 14:35 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      VPS 13:50
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.12.2019