• 15.11.2021
      05:00 Uhr
      Santtu-Matias Rouvali dirigiert Sibelius und Tschaikowski Frankreich 2020 | arte
       

      Das Orchestre Philharmonique de Radio France spielt die 6. Symphonie von Jean Sibelius und die Symphonie Nr. 6 "Pathétique" von Peter Tschaikowsky unter der Leitung des jungen Ausnahmedirigenten Santtu-Matias Rouvali, der kürzlich als Nachfolger von Esa-Pekka Salonen zum Chefdirigenten des renommierten London Philharmonia Orchestra berufen wurde. Bei diesem Konzert ohne Publikum fängt die Kamera die stürmische Beseeltheit des jungen Dirigenten und seine präzise Interpretation aus unmittelbarer Nähe ein.

      Montag, 15.11.21
      05:00 - 06:25 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo

      Das Orchestre Philharmonique de Radio France spielt die 6. Symphonie von Jean Sibelius und die Symphonie Nr. 6 "Pathétique" von Peter Tschaikowsky unter der Leitung des jungen Ausnahmedirigenten Santtu-Matias Rouvali, der kürzlich als Nachfolger von Esa-Pekka Salonen zum Chefdirigenten des renommierten London Philharmonia Orchestra berufen wurde. Bei diesem Konzert ohne Publikum fängt die Kamera die stürmische Beseeltheit des jungen Dirigenten und seine präzise Interpretation aus unmittelbarer Nähe ein.

       

      Santtu-Matias Rouvali, 1985 in Finnland geboren, ist ausgebildeter Perkussionist. Im Alter von 22 Jahren wandte er sich der Orchesterleitung zu und machte sich in kürzester Zeit als Nachwuchstalent einen Namen. Kürzlich wurde er als Nachfolger von Esa-Pekka Salonen zum Chefdirigenten des renommierten London Philharmonia Orchestra berufen. Sein nuancenreicher, präziser und intensiver Interpretationsstil macht ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der neuen Generation. Am Pult des Orchestre Philharmonique de Radio France dirigierte der junge Finne zwei symphonische Werke von Sibelius und Tschaikowsky.

      Sibelius' Symphonie Nr. 6 gilt als die am wenigsten bekannte Symphonie des finnischen Komponisten. Sibelius selbst bezeichnete sie als "reines Quellwasser". Im großen Konzertsaal der Pariser Philharmonie entfaltet dieser Lebensquell seine unterschwellige Leidenschaft, immer wieder besänftigt durch den lyrischen Fluss der Harfe.
      Die Symphonie Nr. 6 "Pathétique" ist Tschaikowskys musikalisches Vermächtnis und zugleich sein persönlichstes Werk, in das der russische Komponist seine tiefen Seelenqualen und Zweifel verwob: eine "Programmsymphonie, deren Programm für alle Welt geheim bleibt", wie er selbst schrieb. Indem er die ungewöhnlich aufgebaute Symphonie seinem Neffen widmete, der sich so gar nicht für seine Kompositionen interessierte, sorgte er selbst dafür, dass die darin verborgenen Seelenqualen unentschlüsselt blieben. Rouvalis zurückhaltender, jeder falschen Gefühlswallung barer Umgang mit dem Werk trifft dessen Nerv aufs Genaueste.

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