• 30.08.2021
      22:10 Uhr
      Schwarzer Regen Spielfilm Japan 1989 | arte
       

      Ein japanisches Dorf in der Nähe Hiroshimas, im Jahr 1950: Der Schock des Atombombenabwurfs sitzt tief, und die Strahlenkrankheit rafft auch fünf Jahre nach der Katastrophe zahlreiche Opfer dahin. Verbissen versucht ein alter Mann, seine Nichte zu verheiraten, die als Strahlenopfer gilt und darum gemieden wird.Durch seine exzellente Technik und Kameraarbeit, detailgetreue Filmarchitektur und Ausstattung zeichnet der Film ein erschreckend realistisches Bild der Bombenkatastrophe. So zeigt "Schwarzer Regen" auf ergreifende Weise das Grauen von Hiroshima - um im Folgenden umso eindringlicher einen rigorosen Pazifismus zu propagieren.

      Montag, 30.08.21
      22:10 - 00:10 Uhr (120 Min.)
      120 Min.
      Stereo Schwarz-Weiß

      Ein japanisches Dorf in der Nähe Hiroshimas, im Jahr 1950: Der Schock des Atombombenabwurfs sitzt tief, und die Strahlenkrankheit rafft auch fünf Jahre nach der Katastrophe zahlreiche Opfer dahin. Verbissen versucht ein alter Mann, seine Nichte zu verheiraten, die als Strahlenopfer gilt und darum gemieden wird.Durch seine exzellente Technik und Kameraarbeit, detailgetreue Filmarchitektur und Ausstattung zeichnet der Film ein erschreckend realistisches Bild der Bombenkatastrophe. So zeigt "Schwarzer Regen" auf ergreifende Weise das Grauen von Hiroshima - um im Folgenden umso eindringlicher einen rigorosen Pazifismus zu propagieren.

       

      Hiroshima, am 6. August 1945 um 8.14 Uhr: Auf der Stadt liegt eine schwere Hitze. Plötzlich erscheint ein mächtiger, blendender Blitz, gefolgt von einem zerstörerischen Sturm, der in wenigen Sekunden die ganze Region verwüstet. Die erste Atombombe der Geschichte ist auf dem japanischen Archipel explodiert. Die 20-jährige Yasuko erlebt die Katastrophe aus sicherer Entfernung. Doch dann eilt sie in die zerstörte und verstrahlte Stadt, um ihre geliebten Pflegeeltern - ihren Onkel und ihre Tante - zu suchen. Dabei gerät sie an Bord einer Fähre in einen schwarzen, öligen Regen, der radioaktiv verseucht ist und sich nicht abwaschen lässt. Entkräftet findet sie schließlich ihre Verwandten, die das Unglück lebend überstanden haben, in deren halb zerstörter Wohnung. Gemeinsam fliehen die drei, die sich nicht erklären können, was geschehen ist, aus den Trümmern Hiroshimas.Fünf Jahre später: Yasuko lebt mit ihrem Onkel und ihrer Tante, die beide an der Strahlenkrankheit leiden, in einem kleinen Dorf, umgeben von einer - scheinbar - intakten Natur. Da Yasuko im heiratsfähigen Alter ist, bemüht sich ihr Onkel, einen Ehemann für seine schöne Nichte zu finden. Aber die Gerüchte, dass Yasuko Jahre zuvor am Ort der Tragödie gewesen sei, sorgen für Komplikationen: Trotz ärztlichem Gesundheitszeugnis ist niemand bereit, Yasuko zu heiraten. Dann wird ihr plötzlich doch noch Solidarität und Freundschaft entgegengebracht - von einem Menschen, mit dem Yasuko nicht gerechnet hätte.

      Yoshiko Tanaka: Yasuko, die Nichte
      Kazuo Kitamura: Shigematsu Shizuma, der Onkel
      Etsuko Ichihara: Shigeko Shizuma, die Tante
      Shoichi Ozawa: Shokichi
      Norihei Miki: Kotaro
      Keisuke Ishida: Yuichi, traumatisierter Soldat
      Hisako Hara: Kin, Großmutter
      Masato Yamada: Tatsu
      Akiji Kobayashi: Katayama

      Regie: Shohei Imamura
      Drehbuch: Shohei Imamura
      Drehbuch: Toshiro Ishido
      Autor: Masuji Ibuse
      Produktion: Hayashibara Group
      Produktion: Imamura Productions
      Produktion: Tohokashinsha Film Coporation
      Produzent/-in: Hisashi Iino
      Kamera: Takashi Kawamata
      Schnitt: Hajime Okayasu
      Musik: Toru Takemitsu

      Dem 1926 in Tokio geborenen Regisseur Shohei Imamura, der sich schon früh vom klassischen japanischen Kino abwandte, gelang mit seinem Anti-Kriegsfilm ein weltweiter Erfolg. Auf dem Internationalen Filmfestival von Cannes wurde Shohei Imamura 1989 mit dem Preis der Ökumenischen Jury und dem Großen technischen Preis für die technische Umsetzung ausgezeichnet. 1990 erhielt "Schwarzer Regen" neun Preise der Japanischen Filmakademie, darunter für den besten Film, für Regie, Kamera, Schnitt, Musik sowie für die beste Haupt- und Nabendarstellerin - Yoshiko Tanaka und Etsuko Ichihara in den Rollen von Nichte und Tante.

      Hiroshima, am 6. August 1945 um 8.14 Uhr: Auf der Stadt liegt eine schwere Hitze. Plötzlich erscheint ein mächtiger, blendender Blitz, gefolgt von einem zerstörerischen Sturm, der in wenigen Sekunden die ganze Region verwüstet. Die erste Atombombe der Geschichte ist auf dem japanischen Archipel explodiert. Die 20-jährige Yasuko erlebt die Katastrophe aus sicherer Entfernung. Doch dann eilt sie in die zerstörte und verstrahlte Stadt, um ihre geliebten Pflegeeltern - ihren Onkel und ihre Tante - zu suchen. Dabei gerät sie an Bord einer Fähre in einen schwarzen, öligen Regen, der radioaktiv verseucht ist und sich nicht abwaschen lässt. Entkräftet findet sie schließlich ihre Verwandten, die das Unglück lebend überstanden haben, in deren halb zerstörter Wohnung. Gemeinsam fliehen die drei, die sich nicht erklären können, was geschehen ist, aus den Trümmern Hiroshimas.Fünf Jahre später: Yasuko lebt mit ihrem Onkel und ihrer Tante, die beide an der Strahlenkrankheit leiden, in einem kleinen Dorf, umgeben von einer - scheinbar - intakten Natur. Da Yasuko im heiratsfähigen Alter ist, bemüht sich ihr Onkel, einen Ehemann für seine schöne Nichte zu finden. Aber die Gerüchte, dass Yasuko Jahre zuvor am Ort der Tragödie gewesen sei, sorgen für Komplikationen: Trotz ärztlichem Gesundheitszeugnis ist niemand bereit, Yasuko zu heiraten. Dann wird ihr plötzlich doch noch Solidarität und Freundschaft entgegengebracht - von einem Menschen, mit dem Yasuko nicht gerechnet hätte.

      Yoshiko Tanaka: Yasuko, die Nichte
      Kazuo Kitamura: Shigematsu Shizuma, der Onkel
      Etsuko Ichihara: Shigeko Shizuma, die Tante
      Shoichi Ozawa: Shokichi
      Norihei Miki: Kotaro
      Keisuke Ishida: Yuichi, traumatisierter Soldat
      Hisako Hara: Kin, Großmutter
      Masato Yamada: Tatsu
      Akiji Kobayashi: Katayama

      Regie: Shohei Imamura
      Drehbuch: Shohei Imamura
      Drehbuch: Toshiro Ishido
      Autor: Masuji Ibuse
      Produktion: Hayashibara Group
      Produktion: Imamura Productions
      Produktion: Tohokashinsha Film Coporation
      Produzent/-in: Hisashi Iino
      Kamera: Takashi Kawamata
      Schnitt: Hajime Okayasu
      Musik: Toru Takemitsu

      Dem 1926 in Tokio geborenen Regisseur Shohei Imamura, der sich schon früh vom klassischen japanischen Kino abwandte, gelang mit seinem Anti-Kriegsfilm ein weltweiter Erfolg. Auf dem Internationalen Filmfestival von Cannes wurde Shohei Imamura 1989 mit dem Preis der Ökumenischen Jury und dem Großen technischen Preis für die technische Umsetzung ausgezeichnet. 1990 erhielt "Schwarzer Regen" neun Preise der Japanischen Filmakademie, darunter für den besten Film, für Regie, Kamera, Schnitt, Musik sowie für die beste Haupt- und Nabendarstellerin - Yoshiko Tanaka und Etsuko Ichihara in den Rollen von Nichte und Tante.

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      Montag, 30.08.21
      22:10 - 00:10 Uhr (120 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.08.2021