• 20.12.2019
      02:45 Uhr
      Schuld an den Schulden, eine griechische Tragödie (2/2) 1956 - 2008 | arte
       

      Wie kam es, dass Griechenland plötzlich auf den Staatsbankrott zuschlitterte und damit ganz Europa in eine Existenzkrise stürzte? Am 20. August 2018 lief nach acht Jahren der Spar- und Reformpolitik das milliardenschwere Rettungsprogramm von Europartnern und IWF aus. Die griechische Regierung blickt inzwischen optimistisch in die Zukunft, will Löhne und Renten erhöhen und Steuern senken. Kann das gutgehen? Die zweiteilige Dokumentation wirft einen Blick in die jüngere Geschichte der westlichen Welt, um zu verstehen, wie ein europäisches Land in einen derart desaströsen Bankrott abrutschen konnte.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 20.12.19
      02:45 - 03:45 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      Wie kam es, dass Griechenland plötzlich auf den Staatsbankrott zuschlitterte und damit ganz Europa in eine Existenzkrise stürzte? Am 20. August 2018 lief nach acht Jahren der Spar- und Reformpolitik das milliardenschwere Rettungsprogramm von Europartnern und IWF aus. Die griechische Regierung blickt inzwischen optimistisch in die Zukunft, will Löhne und Renten erhöhen und Steuern senken. Kann das gutgehen? Die zweiteilige Dokumentation wirft einen Blick in die jüngere Geschichte der westlichen Welt, um zu verstehen, wie ein europäisches Land in einen derart desaströsen Bankrott abrutschen konnte.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Angelos Abazoglou

      Am 20. August 2018 lief das Kreditprogramm des Eurorettungsschirms aus, welches Griechenland acht Jahre lang mit insgesamt 289 Milliarden Euro an vergünstigten Krediten vor der Staatspleite bewahrte. Nun muss der Mittelmeerstaat wieder allein auf finanziellen Füßen stehen. Kann dies gelingen?

      Die zweiteilige Dokumentation "Schuld an den Schulden, eine griechische Tragödie" geht der Frage nach, wie Griechenland - und mit ihm ganz Europa - Ende der Nullerjahre plötzlich in eine existenzielle Krise rutschen konnte und blickt dazu auf die jüngere Geschichte der westlichen Welt.

      Der erste Teil schildert die "Kriegsjahre" von 1929 bis 1955, der zweite Teil beschäftigt sich mit den Jahren des Wiederaufbaus und schließlich mit den "Krisenjahren" von 1956 bis heute.

      Griechenland steht nicht zufällig im Zentrum der beiden Filme: Tatsächlich nahmen die Ereignisse, die Europa in den letzten 85 Jahren erschütterten, dort eine dramatischere Wendung als im Rest der westlichen Welt. Und doch ist Griechenlands Finanzkrise kein Einzelfall; andere europäische Ländern kranken an ähnlichen Punkten.

      Vor dem Hintergrund der länderübergreifenden Ursachen und Wirkungen untersucht die Dokumentation Griechenlands Beziehung zu den anderen europäischen Staaten, aber auch zum "großen amerikanischen Bruder", den USA.

      Sie zeigt den Wiederaufbau Griechenlands und Europas nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 und dem Zweiten Weltkrieg und zeichnet nach, wie sich das Verhältnis der europäischen Bürger zu ihrem Kontinent entwickelt und gewandelt hat. Darüber hinaus wird analysiert, inwiefern politische Eliten spezifische historische Darstellungen nutzten, um ihre Regierungsentscheidungen zu legitimieren.

      Dokumentation Frankreich 2018

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 20.12.19
      02:45 - 03:45 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.12.2019