• 08.01.2020
      03:30 Uhr
      Schau in meine Welt! Maiya und Maua: Leben in der Wildnis | arte
       

      Maiya und Maua sind beste Freunde und leben fernab der Zivilisation in der unberührten Savanne Ostafrikas. Sie gehören zum Volk der Hadzabe und wachsen frei und ohne Zwänge auf. Knollen, Wurzeln und Früchte gehören zu ihrer Nahrung. Und wenn die Jagd erfolgreich war, gibt es sogar Fleisch. Die beiden Jungs gehen jeden Tag mit Pfeil und Bogen auf Streifzug und versuchen, etwas für sich und ihre Familie zu fangen. Gelingt das, wird die Beute unter allen gerecht verteilt. Bei den Hadzabe gibt es keine Hierarchien - Männer, Frauen und Kinder sind gleichgestellt. Alle Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 08.01.20
      03:30 - 04:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Maiya und Maua sind beste Freunde und leben fernab der Zivilisation in der unberührten Savanne Ostafrikas. Sie gehören zum Volk der Hadzabe und wachsen frei und ohne Zwänge auf. Knollen, Wurzeln und Früchte gehören zu ihrer Nahrung. Und wenn die Jagd erfolgreich war, gibt es sogar Fleisch. Die beiden Jungs gehen jeden Tag mit Pfeil und Bogen auf Streifzug und versuchen, etwas für sich und ihre Familie zu fangen. Gelingt das, wird die Beute unter allen gerecht verteilt. Bei den Hadzabe gibt es keine Hierarchien - Männer, Frauen und Kinder sind gleichgestellt. Alle Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Frank Feustle

      Maiya und Maua sind beste Freunde und leben fernab der Zivilisation in der unberührten Savanne Ostafrikas. Bei ihnen scheint die Zeit stehen geblieben: Die beiden gehören zum Volk der Hadzabe und sind damit die fast letzten Menschen der Erde, die noch als Jäger und Sammler leben. Sie besitzen kein Vieh und keine Felder. Die Natur deckt ihren Tisch. Sie ernähren sich hauptsächlich von Knollen, Wurzeln und Früchten. Wenn die Jagd erfolgreich war, gibt es sogar Fleisch. Maiya und Maua gehen jeden Tag mit Pfeil und Bogen auf Streifzug und versuchen, etwas für sich und ihre Familie zu fangen. Um nach Tieren Ausschau zu halten, klettern sie auf riesige Felsen. Auch einen großen Baobab-Baum können sie barfüßig erklimmen. Ist der Baum hohl, hat sich darin Wasser gesammelt, das die Jungs trinken können. Die Hadzabe sind Nomaden und ziehen stetig von Ort zu Ort. Maiya und Maua fühlen sich frei und wachsen ohne Zwänge auf. Männer, Frauen und Kinder sind bei den Hadzabe gleichgestellt - es gibt keinerlei Hierarchien. Alle Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Alles wird miteinander geteilt: der Hunger, die Beute und ihr uraltes Wissen über die Natur.
      Doch ihr einzigartiges und wertvolles Erbe geht mehr und mehr verloren. Am Horizont sehen sie immer häufiger Bagger, die Straßen durch ihr Land bauen. Riesige Felder mit Zwiebeln für ganz Ostafrika sind bereits entstanden. Viele der uralten Baobab-Bäume wurden gerodet. Inzwischen gibt es nur noch weniger als tausend Hadzabe, die seit Jahrtausenden in den Bergen rund um den Eyasi-See im Nordwesten von Tansania leben.
       

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 08.01.20
      03:30 - 04:00 Uhr (30 Min.)
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