• 05.05.2020
      02:25 Uhr
      Russlands Pferde Eisfohlen und Berghirten | arte
       

      Ein Jahr lang haben die Filmemacher Thorolf Lipp und Anastasia Vinokurova in Russland den unterschiedlichen Umgang der Menschen mit dem wohl ältesten Nutztier der Menschheit, dem Pferd beobachtet. Die extremen Bedingungen des Winters in Jakutien und im Nordkaukasus können nur außergewöhnliche und starke Pferderassen überleben. Der Film begleitet Pferdehirten im Hochgebirge und zeigt, wie in der sibirischen Taiga Fohlen in Eis und Schnee zur Welt kommen.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 05.05.20
      02:25 - 03:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Ein Jahr lang haben die Filmemacher Thorolf Lipp und Anastasia Vinokurova in Russland den unterschiedlichen Umgang der Menschen mit dem wohl ältesten Nutztier der Menschheit, dem Pferd beobachtet. Die extremen Bedingungen des Winters in Jakutien und im Nordkaukasus können nur außergewöhnliche und starke Pferderassen überleben. Der Film begleitet Pferdehirten im Hochgebirge und zeigt, wie in der sibirischen Taiga Fohlen in Eis und Schnee zur Welt kommen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Thorolf Lipp

      Im Fernen Osten Russlands, in der Republik Jakutien, liegt der Kältepol aller bewohnten Gebiete der Erde. In den endlosen, oft unpassierbaren Wäldern Sibiriens entwickelte sich das jakutische Pferd. Die raue Natur, so scheint es, sorgt selbst dafür, dass die Jakuter reinrassig bleiben: Keine andere Rasse kommt mit dem extremen Klima zurecht. Die Fohlen werden in Eis und Schnee geboren und müssen vom ersten Lebenstag an Temperaturen von minus 40 Grad Celsius und mehr ertragen. Die 48-jährige Züchterin Irina Winokurowa reitet täglich bis zu 30 Kilometer in die Taiga, um fohlende Stuten oder kranke Tiere aufzuspüren und ins Lager zu bringen, um Weidegründe zu suchen oder Wölfe zu jagen. 12.000 Kilometer weiter westlich liegt der Kaukasus. Auf den Almen und in den Tälern des Nordkaukasus wird seit Hunderten von Jahren eine der besten Gebirgspferderassen überhaupt gezüchtet - die Kabardiner. Die Tiere zeichnen sich durch enorme Kondition sowie große Trittsicherheit und Rittigkeit in unwegsamem Gelände aus. Der 55-jährige Mussa hat den Sommer als Berghirte auf einer 3.500 Meter hoch gelegenen Sommerweide verbracht. Mitte Oktober sind die Tage kurz und die Nächte kalt geworden. Jetzt steht den 300 Hengsten, Stuten und Fohlen ein 70 Kilometer langer, gefährlicher Abstieg ins Tal bevor. Ausgerechnet am Vorabend des Aufbruchs kommt der Wintereinbruch mit Schnee, Kälte und Nebel.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 05.05.20
      02:25 - 03:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.04.2020