• 12.03.2021
      12:15 Uhr
      Re: Die Aschenputtel-Ballerinas Das Nationalballett Kosovo tanzt ums Überleben | arte
       

      Teuta Krasniqi gibt heute bei der Probe wieder alles. Der Solistin des kosovarischen Nationalballetts liegt das anstehende Stück sehr am Herzen, denn ein Tänzer der Truppe hat es selbst komponiert und choreografiert. Die 20 Künstler des Balletts proben im Keller des Theaters in Pristina. Trotz schwieriger Bedingungen, schlechter Bezahlung und kaum vorhandener Perspektiven empfinden es die Tänzer als eine besondere Ehre, Teil des Nationalballetts zu sein. Durch ihre Kunst wollen sie auch ihren Landsleuten das Gefühl geben, dass es sich lohnt, in ihrem armen Land zu bleiben und kreativ zu sein.

      Freitag, 12.03.21
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Teuta Krasniqi gibt heute bei der Probe wieder alles. Der Solistin des kosovarischen Nationalballetts liegt das anstehende Stück sehr am Herzen, denn ein Tänzer der Truppe hat es selbst komponiert und choreografiert. Die 20 Künstler des Balletts proben im Keller des Theaters in Pristina. Trotz schwieriger Bedingungen, schlechter Bezahlung und kaum vorhandener Perspektiven empfinden es die Tänzer als eine besondere Ehre, Teil des Nationalballetts zu sein. Durch ihre Kunst wollen sie auch ihren Landsleuten das Gefühl geben, dass es sich lohnt, in ihrem armen Land zu bleiben und kreativ zu sein.

       

      Teuta Krasniqi gibt heute bei der Probe wieder alles. Der Solistin des kosovarischen Nationalballetts liegt das anstehende Stück besonders am Herzen, denn ihr Kollege Sinan Kajtazi, ebenso Tänzer der Truppe, hat es selbst komponiert und choreografiert. Teuta und die anderen Künstler proben im Keller des Theaters in der Hauptstadt Pristina. In einem Raum, der viel zu klein ist für die 20 Tänzerinnen und Tänzer - und für ihre großen Träume. Die 28-jährige Teuta gilt als die beste Ballerina Kosovos, doch sie weiß selbst nicht, wie lange sie dort noch leben wird. Obwohl sie Primaballerina am Nationalballett ist, kann sie sich keine eigene Wohnung leisten und lebt immer noch bei ihren Eltern. Luljeta Ademir, die seit 17 Jahren im Ensemble ist, gibt Kindern Ballettunterricht, um über die Runden zu kommen. Sinan Kajtazi will mit seinem jüngsten Werk auch auf die Situation der Tänzerinnen und Tänzer des Nationalballetts aufmerksam machen. Trotz schwieriger Bedingungen, schlechter Bezahlung und kaum vorhandener Perspektiven empfinden es die Künstler als eine besondere Ehre, Teil des Nationalballetts zu sein. Durch ihre Kunst wollen sie auch Zuversicht verbreiten und ihren Landsleuten das Gefühl geben, dass es sich lohnt, in ihrem armen Land zu bleiben und kreativ zu sein.

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      Freitag, 12.03.21
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 06.03.2021