• 29.01.2019
      19:40 Uhr
      Re: Traumjob Cam-Girl? Der neue Boom in Osteuropa | arte
       

      Szandra ist Webcam-Girl in Budapest. Ihr Job ist es, sich vor einer Web-Kamera ausziehen oder andere sexuelle Wünsche zu erfüllen, die Männer irgendwo auf der Welt anonym an ihrem heimischen Computer äußern. Damit verdient Szandra ihren Lebensunterhalt. Doch der seelische Preis ist hoch: "Wer diesen Job macht, der hasst Menschen", sagt die 25-jährige. "Ich kenne niemanden, bei dem es nicht so ist." Allerdings treiben niedrige Löhne und schlechte Jobperspektiven immer mehr gut ausgebildete Frauen in Osteuropa dazu, in diesem boomenden Zweig der Sexindustrie zu arbeiten.

      Dienstag, 29.01.19
      19:40 - 20:15 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Szandra ist Webcam-Girl in Budapest. Ihr Job ist es, sich vor einer Web-Kamera ausziehen oder andere sexuelle Wünsche zu erfüllen, die Männer irgendwo auf der Welt anonym an ihrem heimischen Computer äußern. Damit verdient Szandra ihren Lebensunterhalt. Doch der seelische Preis ist hoch: "Wer diesen Job macht, der hasst Menschen", sagt die 25-jährige. "Ich kenne niemanden, bei dem es nicht so ist." Allerdings treiben niedrige Löhne und schlechte Jobperspektiven immer mehr gut ausgebildete Frauen in Osteuropa dazu, in diesem boomenden Zweig der Sexindustrie zu arbeiten.

       

      Szandra ist Webcam-Girl in Budapest. Ihr Job ist es, mit Männern im Internet zu chatten und sich vor der Kamera für sie auszuziehen. Und weil ihre besten Kunden in Amerika sitzen, klingelt ihr Wecker jeden Morgen schon um drei.

      Aufreizend geschminkt und leicht bekleidet, sitzt sie am Computer in einem eigens dafür eingerichteten Studio. Sie erfüllt sexuelle Wünsche von Männern, die irgendwo auf der Welt am Rechner sitzen und ihr Anweisungen geben. Je nachdem, wie weit die Männer mit ihr gehen wollen, müssen sie für ihre Dienste bezahlen. Sie selbst beharrt darauf, dass sie trotzdem keine Prostituierte ist.

      Von jedem Euro, den ein Mann im Internet für Szandra ausgibt, erhält sie nur 30 Cent. Denn Studio-Betreiber und Webcam-Seiten im Internet verdienen an den Mädchen mit.

      Dennoch ist Szandras Einkommen doppelt so hoch wie der ungarische Durchschnittsverdienst. Der seelische Preis ist hoch: "Wer diesen Job macht, der hasst Menschen", sagt die 25-Jährige. "Ich kenne niemanden, bei dem es nicht so ist."

      Niedrige Löhne und schlechte Jobperspektiven treiben immer mehr gut ausgebildete Frauen in Osteuropa dazu, als Webcam-Girl zu arbeiten. Ein neuer Zweig beim Geschäft mit dem Sex, der der milliardenschweren Pornoindustrie Konkurrenz macht.

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      Dienstag, 29.01.19
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