• 28.05.2019
      12:15 Uhr
      Re: Raus aus Serbien? Albaner im Preševo-Tal ringen um Abspaltung | arte
       

      Die albanische Bevölkerungsmehrheit im serbischen Preševo-Tal fühlt sich benachteiligt: Infrastruktur und Wirtschaft liegen am Boden, jeder Zweite ist arbeitslos. Deshalb würden sich die meisten Bewohner gern von Serbien loslösen und dem benachbarten Kosovo anschließen. Der in Deutschland aufgewachsene Bürgermeister Shqiprim sieht das anders und stellt sich mit viel Optimismus den Problemen der Bürger.
      "Re:" begleitet Shqiprim Arifi bei seinen Bemühungen, die Probleme des Preševo-Tals zu lösen.

      Dienstag, 28.05.19
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Die albanische Bevölkerungsmehrheit im serbischen Preševo-Tal fühlt sich benachteiligt: Infrastruktur und Wirtschaft liegen am Boden, jeder Zweite ist arbeitslos. Deshalb würden sich die meisten Bewohner gern von Serbien loslösen und dem benachbarten Kosovo anschließen. Der in Deutschland aufgewachsene Bürgermeister Shqiprim sieht das anders und stellt sich mit viel Optimismus den Problemen der Bürger.
      "Re:" begleitet Shqiprim Arifi bei seinen Bemühungen, die Probleme des Preševo-Tals zu lösen.

       

      Die albanische Bevölkerungsmehrheit im Preševo-Tal im Süden Serbiens fühlt sich benachteiligt. Die Infrastruktur und die Wirtschaft liegen am Boden, jeder Zweite ist arbeitslos. Tausende Presevaren haben ihrer Heimat schon den Rücken gekehrt, arbeiten in der Schweiz oder in Österreich. Am liebsten würden sich die Bewohner Preševos von Serbien loslösen und dem benachbarten Kosovo anschließen. Die internationale Gemeinschaft ist aber skeptisch. Zu groß ist die Angst vor dem erneuten Aufflammen von Konflikten auf dem Balkan. Shqiprim Arifi soll die schwierige Situation im Preševo-Tal nun verbessern.
      Vor drei Jahren wurde der in Deutschland aufgewachsene 43-Jährige zum Bürgermeister gewählt. Arifi glaubt aber nicht, dass ein Gebietsaustausch mit Kosovo etwas an der Rückständigkeit Preševos ändern würde. Er ist überzeugt, dass die Bewohner mehr Eigeninitiative zeigen sollten, denn nicht an allem ist die Regierung in Belgrad schuld. Gemeinsam mit seiner neu gegründeten Partei ‚Alternative für Veränderung’ will Arifi alte Parteistrukturen aufbrechen und mit der serbischen Regierung und mit internationalen Geldgebern zusammenarbeiten. Mit deren Unterstützung will er die marode Infrastruktur sanieren und Arbeitsplätze schaffen. Eine Herkulesaufgabe, die Zeit kostet. Vielen Bewohnern Preševos, wie den Ladenbesitzern Llokman und Rexhep Rexhepi, geht das zu langsam. Sie glauben nicht, dass der neue Bürgermeister wirklich etwas bewirken kann. Sie schmieden eigene Pläne: den Wegzug aus Preševo. "Re:" begleitet Shqiprim Arifi bei seinen Bemühungen, die Probleme des Preševo-Tals zu lösen.
       

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      Dienstag, 28.05.19
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