• 10.11.2021
      19:40 Uhr
      Re: Mein Leben für Tiere Eine Schottin und ihr Tierhospiz | arte
       

      Alexis Fleming hat ein Paradies für Nutztiere erschaffen. An der Küste Schottlands lebt sie zusammen mit mehr als 100 Ziegen, Schafen, Schweinen und Hühnern, die sie vor dem Schlachthof gerettet hat. Dabei leidet die 40-Jährige selbst an einer unheilbaren Krankheit. Ihr Tierhospiz soll ein Ort sein, an dem über den Tod gesprochen wird und der gleichzeitig voller Leben ist.

      Mittwoch, 10.11.21
      19:40 - 20:15 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Alexis Fleming hat ein Paradies für Nutztiere erschaffen. An der Küste Schottlands lebt sie zusammen mit mehr als 100 Ziegen, Schafen, Schweinen und Hühnern, die sie vor dem Schlachthof gerettet hat. Dabei leidet die 40-Jährige selbst an einer unheilbaren Krankheit. Ihr Tierhospiz soll ein Ort sein, an dem über den Tod gesprochen wird und der gleichzeitig voller Leben ist.

       

      Als die Ärzte bei Alexis Fleming die unheilbare Krankheit Morbus Crohn diagnostizieren, geben sie der Schottin nicht viel Hoffnung. Doch Aufgeben ist für die 40-Jährige keine Option. Die Krankheit hat ihr mehr gegeben als genommen, sagt Alexis: “Trotz dieser schrecklichen Krankheit und meines geschundenen Körpers habe ich etwas gefunden, das mich jeden Tag aus dem Bett bringt. Etwas, das mir alles bedeutet!”

      Alexis nimmt all ihre Kraft zusammen und baut ein Sterbehospiz für Nutztiere auf. Hier lebt sie zusammen mit Legehennen, Schafen und Schweinen, die eigentlich geschlachtet werden sollten. Bei ihr bekommen die Tiere nun das, was jeder im Angesicht des Todes verdient: ein Leben frei von Angst und Schmerz, begleitet von einem Menschen, der sie bedingungslos liebt.2018 findet Alexis ein altes Haus mit großem Grundstück an der schottischen Küste in Kirkcudbright, einem Ort etwa zwei Stunden südlich von Glasgow. Heute ist es das Zuhause von vier Hunden, zwei Ziegen, acht Schafen, sechs Schweinen, 87 Hühnern und einem Hahn. Das Hospiz finanziert Alexis ausschließlich über Spenden. Jeden Monat braucht sie mehrere tausend Pfund, um Futter, Medikamente und Tierärzte bezahlen zu können.

      Doch die Tiere geben ihr die Energie, um weiterzumachen. Dem Tod so nah zu sein, habe ihre Perspektive auf das Leben radikal verändert. Alexis will sich nicht ihrer Krankheit fügen, sondern einen Ort schaffen, an dem Ausgrenzung keinen Platz hat und Tiere in Frieden und Würden sterben dürfen.

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