• 11.05.2020
      12:15 Uhr
      Re: Anpacken statt verpacken Wege aus dem Müll-Dilemma | arte
       

      Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen - authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. "Re:" macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.

      Montag, 11.05.20
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo

      Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen - authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. "Re:" macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.

       

      Gerade Obst und Gemüse wird aufwendig verpackt, um die Frische bis zum Kunden zu erhalten. 2016 wurden allein dafür mehr als 93.000 Tonnen Kunststoff verbraucht. Für eine Revolution sorgt jetzt James Rogers aus Kalifornien: Er hat ein Spray aus Pflanzenmaterial erfunden, das direkt auf das Obst gesprüht wird und es so haltbar macht.Auf Bali kämpft Kevin Kumala für saubere Strände und ein plastikfreies Meer. Der Surfer wollte sein Brett nicht mehr über vermüllte Strände schieben. Als Biologe experimentiert Kumala lange herum. Er will einen ungiftigen Stoff für Becher und Tüten entwickeln, der sich im Meer auflöst. Und das klappt! Aber wird er es schaffen, die Plastiktüten und Becher mit dieser Entwicklung aus seiner Heimat zu verbannen?Am besten ist es, erst gar keinen Müll entstehen zu lassen. "Wir sind es leid, unseren Erdball vollzusauen", sagen Anne Shemann und ihre beste Freundin Cristin Prehn. Die beiden Mütter haben in der Kleinstadt Wülfrath in Nordrhein-Westfalen vor ein paar Monaten ihren Unverpacktladen eröffnet. Die Kunden kommen mit ihren Dosen, Säckchen und Einmachgläsern - füllen sich Nudeln, Bohnen, Putzmittel und Kosmetik ab.Jonas Schmidle in Erlangen tüftelt ständig an einer verpackungsfreien Lieferkette. Als Zwischenhändler beliefert er fast alle Unverpacktläden in Deutschland. Gerade entwickelt er neue Pfandsysteme für passierte Tomaten und Ketchup. Die Branche wächst, 211 Unverpacktläden brauchen ständig neue Ware und 200 weitere Geschäfte sollen demnächst dazu kommen.

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      Montag, 11.05.20
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.04.2020