• 21.06.2018
      12:15 Uhr
      Re: Auf den Hund gekommen Die Tierretter vom Goldstrand | arte
       

      „Re:“ begleitet die 31-jährige Jeni Karabishlieva von Frankfurt aus an den Goldstrand in Bulgarien. Mithilfe von Spenden deutscher Tierliebhaber päppeln sie und ihre Mitstreiter von „Animal Hope Bulgaria-Varna“ Straßenhunde auf, suchen neue Herrchen in Deutschland – oft gegen den Widerstand der Bevölkerung. Doch nun hat Bulgarien neue Regeln eingeführt, zusätzlich zu geltenden EU-Bestimmungen. Was bedeutet das für die Hunderetter? Der Blogger Ivailo Vassilev recherchiert für seinen Tierschutz-Blog. Die Hintergründe: Was verspricht sich Bulgarien von der Neuerung?

      Donnerstag, 21.06.18
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo

      „Re:“ begleitet die 31-jährige Jeni Karabishlieva von Frankfurt aus an den Goldstrand in Bulgarien. Mithilfe von Spenden deutscher Tierliebhaber päppeln sie und ihre Mitstreiter von „Animal Hope Bulgaria-Varna“ Straßenhunde auf, suchen neue Herrchen in Deutschland – oft gegen den Widerstand der Bevölkerung. Doch nun hat Bulgarien neue Regeln eingeführt, zusätzlich zu geltenden EU-Bestimmungen. Was bedeutet das für die Hunderetter? Der Blogger Ivailo Vassilev recherchiert für seinen Tierschutz-Blog. Die Hintergründe: Was verspricht sich Bulgarien von der Neuerung?

       

      Wenn Jeni Karabishlieva von Frankfurt ins bulgarische Varna reist, dann nicht, um sich wie die vielen anderen deutschen Touristen am berühmten Goldstrand zu sonnen. Sie will Hunde retten. Denn allein in Varna leben Schätzungen von Tierschutzorganisationen zufolge an die 7.000 herrenlose Hunde. Viele verwahrlost und krank.

      Jeni und ihre Mitstreiterin Mariela Tasseva versuchen den Straßenhunden zu helfen. Mit Geldern, die sie über ihren Verein „Animal Hope Bulgaria-Varna“ in Deutschland einsammeln, päppeln sie die Hunde auf, lassen sie impfen, tierärztlich versorgen und versuchen dann, die Tiere an neue Herrchen in Deutschland zu vermitteln. Seit zehn Jahren engagieren sie sich. Immer wieder stoßen sie auf Widerstand.

      Eine gängige Reaktion: „Ein Drittel der Bulgaren ist arm, denen geht’s auch nicht besser als den Hunden“. Doch nun gibt es offenbar ein weiteres Hindernis. Die Regierung in Sofia hat neue Regeln eingeführt – zusätzlich zu den EU-Verfahren, die ohnehin bei der Ausfuhr von Hunden gelten. Die Tierschützerinnen sind in Aufruhr: Was bedeuten die neuen Bestimmungen für ihre Schützlinge? Werden sie sich überhaupt noch an Tierfreunde in Deutschland vermitteln können?

      Auch Blogger Ivailo Vassilev fragt sich, was es mit den neuen Bestimmungen auf sich hat. Für seinen Blog über Tierschutz geht er der Frage nach, wozu die zusätzlichen Bestimmungen dienen sollen. Wie argumentieren die Behörden? Und wie wirkt sich das auf das Problem mit den streunenden Hunden am Goldstrand aus?

      Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen - authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. „Re:“ macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.

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      Donnerstag, 21.06.18
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