• 24.12.2019
      13:45 Uhr
      Pünktchen und Anton Spielfilm Deutschland 1998 | arte
       

      Pünktchen und Anton kommen aus gegensätzlichen Verhältnissen. Während Pünktchens Eltern wohlhabend, aber nie zu Hause sind, kämpft Anton mit argen Geldproblemen. Der Vater ist verschwunden, und um seiner kranken Mutter zu helfen, arbeitet er nebenbei noch in einem Eiscafé. Da ist es kein Wunder, dass er in der Schule ständig einschläft. Doch Pünktchen ist entschlossen, ihm zu helfen. Ganz so einfach ist es dabei nicht, die hohen Krankenhausrechnungen von Antons Mutter zu bezahlen, woraufhin dieser eine folgenreiche Entscheidung trifft.

      Dienstag, 24.12.19
      13:45 - 16:00 Uhr (135 Min.)
      135 Min.
      Stereo HD-TV

      Pünktchen und Anton kommen aus gegensätzlichen Verhältnissen. Während Pünktchens Eltern wohlhabend, aber nie zu Hause sind, kämpft Anton mit argen Geldproblemen. Der Vater ist verschwunden, und um seiner kranken Mutter zu helfen, arbeitet er nebenbei noch in einem Eiscafé. Da ist es kein Wunder, dass er in der Schule ständig einschläft. Doch Pünktchen ist entschlossen, ihm zu helfen. Ganz so einfach ist es dabei nicht, die hohen Krankenhausrechnungen von Antons Mutter zu bezahlen, woraufhin dieser eine folgenreiche Entscheidung trifft.

       

      Stab und Besetzung

      Pünktchen Elea Geissler
      Anton Max Felder
      Frau Pogge Juliane Köhler
      Herr Pogge August Zirner
      Frau Gast Meret Becker
      Regie Caroline Link

      Die Freundschaft von Pünktchen und Anton kennt keine sozialen Gegensätze. Anton stammt aus ärmlichen Verhältnissen und arbeitet jeden Abend in einer kleinen Eisdiele, um seine kranke Mutter zu versorgen. Pünktchen möchte ihrem Freund helfen, aber obwohl ihre Eltern extrem reich sind, haben sie für ihre Tochter weder Zeit noch Geld übrig. Mit ihrem erstaunlichen Einfallsreichtum findet Pünktchen jedoch schnell eine Möglichkeit, für Anton heimlich Geld aufzutreiben.

      In der Münchener Innenstadt versucht sie sich als Straßenmusikantin, während ihre Eltern in der Oper sind. Die Lieder hat sie von ihrem französischen Au-pair-Mädchen Laurence gelernt, in dessen Obhut die ewig abwesenden Eltern Pünktchen gut aufgehoben glauben. Doch die Früchte ihrer Arbeit reichen nicht aus, um die Rechnungen zu bezahlen. Als Anton nicht mehr weiterweiß, stiehlt er ein wertvolles Feuerzeug aus dem Haus seiner besten Freundin. Seine Mutter lehnt diese Art von Hilfe ab, und so reißt Anton nach Berlin aus, um seinen verschollenen Vater zu suchen.

      Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika") drehte 1998 die Filmadaption des deutschen Kinderbuchklassikers von Erich Kästner, hielt sich dabei allerdings nur begrenzt an die Vorlage. So spielt der Film zum Beispiel in München, nicht wie das Buch in Berlin, und die Figur des Anton entspricht nicht mehr der des Musterknaben. Trotz des jungen Adressatenkreises ist der Film - wie auch Erich Kästners Kinderliteratur - nicht nur an die Kleinen gerichtet, sondern vermittelt auch Erwachsenen Werte wie bedingungslose Freundschaft und herzerwärmende Güte.

      "Pünktchen und Anton" erhielt neben dem Bayerischen Filmpreis für den besten Kinderfilm auch den Deutschen Filmpreis für die beste Musik von Niki Reiser. Außerdem gewann Max Felder den Goldenen Spatz der Kinderjury als bester Darsteller. Unter der Regie der 1964 geborenen Caroline Link erzielte "Nirgendwo in Afrika" 2003 den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Die Regisseurin und Drehbuchautorin glänzte auch mit "Jenseits der Stille" (1996) oder "Im Winter ein Jahr" (2008) und drehte zuletzt "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" (2019).

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      13:45 - 16:00 Uhr (135 Min.)
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