• 13.10.2019
      00:50 Uhr
      Philosophie Sind wir bereit für die Katastrophe? | arte
       

      Jeden Samstag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema.
      Zu Gast in der Sendung ist Anne Rumin, die am renommierten Politikwissenschaftsinstitut Sciences Po einen Master in Politischer Theorie absolviert hat.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 13.10.19
      00:50 - 01:15 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Jeden Samstag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema.
      Zu Gast in der Sendung ist Anne Rumin, die am renommierten Politikwissenschaftsinstitut Sciences Po einen Master in Politischer Theorie absolviert hat.

       

      Spätestens seit 1945 in Hiroshima die erste Atombombe in einem Krieg fiel, sind Katastrophenszenarien aus dem öffentlichen Diskurs nicht wegzudenken. Im Zeitalter des Klimawandels hat sich diese Entwicklung noch verstärkt. Aber ist es sinnvoll, die Menschen mit Katastrophenszenarien wachzurütteln? Allzu drastische Panikmache stößt meist auf Ablehnung und diskreditiert die Politik. Aber lässt sich Katastrophenangst nicht auch - im Sinne der „Heuristik der Furcht“ des Philosophen Hans Jonas - positiv nutzen? Und was ist von der „Kollapsologie“ zu halten, die vor dem Zusammenbruch der thermo-industriellen Zivilisation warnt und Weltuntergangsstimmung verbreitet?
      Zu Gast in der Sendung ist Anne Rumin, die am renommierten Politikwissenschaftsinstitut Sciences Po einen Master in Politischer Theorie absolviert hat. Das Thema ihrer Abschlussarbeit, die sie unter Leitung des französischen Philosophen Frédéric Gros verfasst hat, war das politische Timing des Kollapsologie-Diskurses. Außerdem zu Gast: Pierre-Henri Castel, der an der französischen Elitehochschule Ecole normale supérieure Paris in Philosophie sowie in Klinischer und Pathologischer Psychologie promoviert hat. Er ist Forschungsleiter am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und praktizierender Psychoanalytiker. Jüngst erschien von ihm „Le Mal qui vient. Essai hâtif sur la fin des temps“ (Editions du Cerf, 2018).

      Der junge Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht zusammen mit seinem Gast eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.10.2019