• 18.01.2020
      16:20 Uhr
      Papua-Neuguinea: Baumkängurus im roten Bereich Dokumentation Australien 2018 | arte
       

      Es ist schwarz, fast so groß wie ein normales Känguru und lebt hoch oben auf den Bäumen Papua-Neuguineas: das Schwarze Baumkänguru. Seit Jahrhunderten schon gehört es zu den Hauptnahrungsquellen der lokalen Bevölkerung und ist dadurch stark vom Aussterben bedroht. Die Zoologen Jim und Jean Thomas ließen ihre australische Heimat hinter sich, um in den Dschungel Papua-Neuguineas zu ziehen und eine Baumkänguru-Art namens Tenkile zu retten. Der Dokumentarfilm begleitet das Paar über zehn Jahre lang und zeigt ihren engagierten Einsatz für die seltenen Tiere - und die Gemeinden der Ureinwohner.

      Samstag, 18.01.20
      16:20 - 17:15 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Es ist schwarz, fast so groß wie ein normales Känguru und lebt hoch oben auf den Bäumen Papua-Neuguineas: das Schwarze Baumkänguru. Seit Jahrhunderten schon gehört es zu den Hauptnahrungsquellen der lokalen Bevölkerung und ist dadurch stark vom Aussterben bedroht. Die Zoologen Jim und Jean Thomas ließen ihre australische Heimat hinter sich, um in den Dschungel Papua-Neuguineas zu ziehen und eine Baumkänguru-Art namens Tenkile zu retten. Der Dokumentarfilm begleitet das Paar über zehn Jahre lang und zeigt ihren engagierten Einsatz für die seltenen Tiere - und die Gemeinden der Ureinwohner.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Mark Hanlin

      Jim und Jean Thomas ließen ihre australische Heimatstadt hinter sich, um in den Dschungel Papua-Neuguineas zu ziehen und eine Baumkänguru-Art namens Tenkile vor dem Aussterben zu retten. Das Schwarze Baumkänguru lebt in den dortigen Regenwäldern und ist die Hauptnahrungsquelle für die Bevölkerung.
      Der Dokumentarfilm begleitet Jim und Jean über einen Zeitraum von zehn Jahren. Er zeigt, wie das australische Paar anfangs mit großen Kulturunterschieden konfrontiert wird: Für die einheimische Bevölkerung sind die Artenschutzmaßnahmen anfangs ein weiteres Mittel der modernen Welt, Druck auf die lokalen Gemeinschaften auszuüben, die ohnehin schon vom Rest der Welt abgeschnitten leben und weder Zugang zu Strom und Trinkwasser haben. Die indigene Bevölkerung zeigt sich zuerst skeptisch und kampfbereit, aber schließlich als sehr weltoffen. Und das Experiment, das dem Schutz einer Tierart dienen sollte, verwandelt sich zunehmend in ein Engagement für die indigenen Gemeinschaften.
      Trotz zahlreicher Rückschläge und Schwierigkeiten haben es Jim und Jean geschafft, alternative Nahrungsquellen aufzuzeigen. Mit Hilfe von EU-Finanzhilfen und der internationalen gemeinnützigen Gesellschaft WaterAid lassen sie Trinkwasserbrunnen und sanitäre Einrichtungen in 50 abgeschiedenen Dörfern errichten. Das dient der Gesundheit und dem Wohlergehen von über zehntausend Menschen. 14 Jahre nach dem Eintreffen von Jim und Jean ist die Population der Schwarzen Baumkängurus von 100 auf 300 gestiegen, denn die gesunden und wohlgenährten Menschen sind nicht mehr auf deren Jagd angewiesen. Jetzt haben Jim und Jean weitere Pläne, wie sie das Leben der lokalen Bevölkerung verbessern können …

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      Samstag, 18.01.20
      16:20 - 17:15 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

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