• 18.12.2019
      23:45 Uhr
      Nouvelle Vague & Feminismus Delphine Seyrig und Carole Roussopoulos | arte Tipp
       

      Mit Frauen der Nouvelle Vague verbindet man berühmte Schlüsselfiguren wie Agnès Varda. Weniger bekannt sind die Schweizer Dokumentarfilmregisseurin Carole Roussopoulos und die französische Schauspielerin Delphine Seyrig, beide Feministinnen, die sich in den 70er Jahren kennenlernten und sich der Frauenrechtsbewegung Mouvement de libération des femmes (MLF) anschlossen. Die beiden Frauen filmten mit einer tragbaren Videokamera, einer für die damalige Zeit völlig neuen Technik, und engagierten sich so politisch. Der Dokumentarfilm wurde von Callisto Mc Nulty realisiert, der Enkelin von Carole Roussopoulos.

      Mittwoch, 18.12.19
      23:45 - 00:55 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Mit Frauen der Nouvelle Vague verbindet man berühmte Schlüsselfiguren wie Agnès Varda. Weniger bekannt sind die Schweizer Dokumentarfilmregisseurin Carole Roussopoulos und die französische Schauspielerin Delphine Seyrig, beide Feministinnen, die sich in den 70er Jahren kennenlernten und sich der Frauenrechtsbewegung Mouvement de libération des femmes (MLF) anschlossen. Die beiden Frauen filmten mit einer tragbaren Videokamera, einer für die damalige Zeit völlig neuen Technik, und engagierten sich so politisch. Der Dokumentarfilm wurde von Callisto Mc Nulty realisiert, der Enkelin von Carole Roussopoulos.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Callisto Mc Nulty

      Der Dokumentarfilm schildert die Begegnung zwischen der Schweizer Videopionierin Carole Roussopoulos und der französischen Schauspielerin Delphine Seyrig in den 70er Jahren. Seyrig spielte unter namhaften Regisseuren wie Luis Buñuel, François Truffaut oder Jacques Demy. Die beiden stellten ihr Engagement für die Rechte der Frau in den Mittelpunkt ihres filmischen Werks. In ihren Videos ging es um das Recht auf Abtreibung, sexuelle Selbstbestimmung oder überholte Frauenbilder im Kino wie in der Gesellschaft.

      Regisseurin Callisto Mc Nulty zeigt, wie die beiden Feministinnen die gerade neu auf den Markt gekommene Videokamera für ihre subversiven dokumentarischen Statements verwendeten. 1982 gründen Carole Roussopoulos, Delphine Seyrig und Ioana Wieder das Centre audiovisuel Simone de Beauvoir, das es sich zur Aufgabe macht, Material wie Videos und Fotos zur Geschichte der Frauenrechtsbewegung seit ihren Anfängen zu archivieren.

      Die Enkelin von Carole Roussopoulos verbindet ihren dokumentarischen Ansatz - Ausschnitte aus Spielfilmen, Videoarbeiten und Fernsehinterviews - mit einer persönlichen Sicht auf das Werk und die politischen Visionen ihrer Großmutter.

      Der Dokumentarfilm ist gleichzeitig die Fortsetzung eines Projekts, das Carole Roussopoulos kurz vor ihrem Tod im Jahr 2009 in Angriff genommen hatte: ein Porträt ihrer feministischen Kampfgenossin Delphine Seyrig. In ihren bereits dazu angefertigten Notizen beschrieb die Regisseurin das geplante Werk als Hommage an eine überzeugte Frauenrechtlerin, deren politisches Engagement damit endlich bekannt und gewürdigt werden sollte.

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      Mittwoch, 18.12.19
      23:45 - 00:55 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.12.2019