• 13.12.2012
      23:10 Uhr
      Neros Gäste Dokumentarfilm Indien 2009 | arte
       

      Auf dem Indischen Subkontinent vollzieht sich abseits der Öffentlichkeit eine Tragödie. In den vergangenen zehn Jahren haben sich schätzungsweise 200.0000 Bauern das Leben genommen. Kaum eine Zeitung - national oder international - hat darüber berichtet. Doch der Hartnäckigkeit des indischen Journalisten Palagummi Sainath ist es zu verdanken, dass auch die verantwortlichen indischen Politiker vor der zunehmenden Verarmung der indischen Bauern ihre Augen nicht mehr verschließen können. Die renommierte indische Filmemacherin Deepa Bhatia hat die Recherchen Sainaths dokumentiert.

      Donnerstag, 13.12.12
      23:10 - 00:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Auf dem Indischen Subkontinent vollzieht sich abseits der Öffentlichkeit eine Tragödie. In den vergangenen zehn Jahren haben sich schätzungsweise 200.0000 Bauern das Leben genommen. Kaum eine Zeitung - national oder international - hat darüber berichtet. Doch der Hartnäckigkeit des indischen Journalisten Palagummi Sainath ist es zu verdanken, dass auch die verantwortlichen indischen Politiker vor der zunehmenden Verarmung der indischen Bauern ihre Augen nicht mehr verschließen können. Die renommierte indische Filmemacherin Deepa Bhatia hat die Recherchen Sainaths dokumentiert.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Deepa Bhatia

      Fast 200.000 indische Landwirte haben sich in den vergangenen zehn Jahren das Leben genommen. In den nationalen wie den internationalen Medien wird kaum über diese Tragödie berichtet. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Agrarkrise in Indien und von der wachsenden Verarmung der Bauern auf dem Subkontinent. Grundlage des Films der bekannten indischen Filmemacherin Deepa Bhatia bilden die Recherchen des Journalisten Palagummi Sainath von der renommierten indischen Tageszeitung "The Hindu". Mit ihrer anhaltenden Berichterstattung über die Krise im Agrarsektor sorgten Sainath und einige seiner Kollegen dafür, dass die bedrohliche Lage der Landbevölkerung von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde und die indische Regierung sich endlich zum Handeln genötigt sah.

      Die umfangreiche und intensive Auseinandersetzung Palagummi Sainaths mit der Krise im indischen Agrarsektor, die weit über eine journalistische Berichterstattung hinausgeht, zwingt zum Nachdenken über die ungleiche Verteilung von Ressourcen und Nahrungsmitteln. Sie zeigt komplexe Zusammenhänge auf, die von Wissenschaftlern und Politikern vorher nicht erkannt wurden.

      Neben mehr als 35 indischen und internationalen Auszeichnungen erhielt Palagummi Sainath im Jahr 2007 für seine Arbeit den Ramon-Magsaysay-Preis für Journalismus, Literatur und kreative Kommunikation, den angesehensten Preis Asiens, der auch oft als "asiatischer Nobelpreis" bezeichnet wird.

      Filmemacherin Deepa Bahtia wurde für ihre Dokumentation mit dem Fipresci-Preis geehrt. Außerdem erhielt sie eine lobende Erwähnung der Jury auf dem Internationalen Filmfestival in Mumbai 2010 und den Preis für den besten Dokumentarfilm der Indian Documentary Producers Association 2010.

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      Donnerstag, 13.12.12
      23:10 - 00:05 Uhr (55 Min.)
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