• 24.09.2019
      10:25 Uhr
      Native America (2/4) Natur und Gemeinschaft | arte
       

      In jeder Folge der Reihe „Native America“ wird die Geschichte großer indigener Völker Amerikas beleuchtet, etwa der Onondaga, der Kwakwaka’wakw oder der Maya - all diese unterschiedlichen Kulturen teilen die Grundüberzeugung, dass die Menschen mit der Erde, dem Himmel, dem Wasser und allen Lebewesen tief verbunden sind. Im Leben der heutigen „Native Americans“ spielen diese Kulturen, die seit über 10.000 Jahren auf dem amerikanischen Kontinent verwurzelt sind, nach wie vor eine wichtige Rolle.

      Dienstag, 24.09.19
      10:25 - 11:20 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      In jeder Folge der Reihe „Native America“ wird die Geschichte großer indigener Völker Amerikas beleuchtet, etwa der Onondaga, der Kwakwaka’wakw oder der Maya - all diese unterschiedlichen Kulturen teilen die Grundüberzeugung, dass die Menschen mit der Erde, dem Himmel, dem Wasser und allen Lebewesen tief verbunden sind. Im Leben der heutigen „Native Americans“ spielen diese Kulturen, die seit über 10.000 Jahren auf dem amerikanischen Kontinent verwurzelt sind, nach wie vor eine wichtige Rolle.

       

      Die zweite Folge beginnt am Onondaga Lake in Syracuse im Bundesstaat New York. An den Ufern dieses Sees bauten amerikanische Ureinwohner um das Jahr 1150, also 600 Jahre vor der Unabhängigkeitserklärung, Amerikas erste Demokratie auf. Die Gründungsgeschichte dieser ersten amerikanischen Demokratie wird in einem Geflecht aus heiligen Muschelperlen erzählt: einem sogenannten Wampum-Gürtel. Vertreter der Onondaga berichten über die uralte Tradition dieser Gürtel und erläutern, wie die für Vertragsschlüsse jeder Art unverzichtbaren Muschelgürtel die Gründerväter der USA inspirierten, die 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten.

      Fernab vom Onondaga Lake, in den Anden Nordperus, ist Chavín de Huántar das Werk einer der allerersten Kulturen Amerikas. Chavín gehört zu den ältesten Steinbauwerken Amerikas und entstand um 1300 vor Christus. Mit den Tempelbauten von Chavín, die über geheimnisvolle Tunnellabyrinthe verfügen, in denen religiöse Zeremonien abgehalten wurden, wurde eine ganz neue Welt erschaffen.

      Im pazifischen Nordwesten, auf Vancouver Island, werden Erinnerungen und Beziehungen durch eines der berühmtesten Identitätssymbole der amerikanischen Ureinwohner dargestellt: Totempfähle. Ähnlich wie Wampum-Gürtel zeichnen auch Totempfähle die Geschichte von Kriegen, Verwandtschaftsverhältnissen und Häuptlingen auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Masken aus Zedernholz geschnitzt werden, und wohnt einer Potlatch-Zeremonie bei. Die Indianer führen dabei heilige Tänze auf und ernennen einen neuen Häuptling.

      Anhand von archäologischen Forschungsergebnissen und den Erzählungen der Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner wird schließlich die verborgene Macht des meistverbreiteten Getreides der Welt beschrieben: Es geht um Mais, der die Blütezeit verschiedener Hochkulturen - wie etwa die der Maya - im heutigen Südosten Mexikos ermöglichte. 

      Die vierteilige Dokumentationsreihe „Native America“, die in spektakulären Landschaften gefilmt wurde, erzählt die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner. An der Schnittstelle zwischen moderner Forschung und überliefertem Wissen entsteht eine neue Sicht auf Nord- und Südamerika und auf die Menschen, die diese Kontinente besiedelten. Sie lebten in einer Welt, deren gigantische Städte durch Straßen, Brücken und soziale Vernetzung über zwei Kontinente miteinander verbunden waren; eine Welt, die blühende Zentren der Wissenschaft und Spiritualität hervorbrachte und in der vor Ankunft der ersten Europäer im Jahr 1492 über 100 Millionen Menschen lebten. Die unter Mitwirkung von Angehörigen indigener Völker Amerikas entstandene Reihe zeigt eine Vergangenheit, die bis heute in den Zeremonien der Urvölker fortlebt.

      Dokumentationsreihe USA 2018

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