• 10.07.2019
      22:00 Uhr
      Live aus Aix-en-Provence: Mozarts Requiem Neuinszeniert von Romeo Castelluci | arte
       

      Der¬†italienische Theaterregisseur Romeo Castellucci bietet eine originelle und leidenschaftliche Lesart von Mozarts letztem Meisterwerk.¬†Sein Requiem ist ein Ritual zu Ehren der Toten und gleicherma√üen eine Feier des Lebens. Erstmalig wird es nun auf der B√ľhne des Erzbisch√∂flichen¬†Palais inszeniert. Die musikalische Interpretation des Werks √ľbernehmen der Dirigent Rapha√ęl Pichon sowie die Solisten Siobh√°n Stagg (Sopran), Sara Mingardo (Mezzosopran), Martin Mitterrutzner (Tenor) und Luca Tittoto (Bass).
       

      Mittwoch, 10.07.19
      22:00 - 23:50 Uhr (110 Min.)
      110 Min.
      Stereo

      Der¬†italienische Theaterregisseur Romeo Castellucci bietet eine originelle und leidenschaftliche Lesart von Mozarts letztem Meisterwerk.¬†Sein Requiem ist ein Ritual zu Ehren der Toten und gleicherma√üen eine Feier des Lebens. Erstmalig wird es nun auf der B√ľhne des Erzbisch√∂flichen¬†Palais inszeniert. Die musikalische Interpretation des Werks √ľbernehmen der Dirigent Rapha√ęl Pichon sowie die Solisten Siobh√°n Stagg (Sopran), Sara Mingardo (Mezzosopran), Martin Mitterrutzner (Tenor) und Luca Tittoto (Bass).
       

       

      ‚ÄěWas Castellucci entfesselt, ist weniger eine Totenmesse, als ein Welttheater mit zum Teil r√§tselhaften, meist aber grandios eing√§ngigen Bildern.‚Äú (Joachim Lange, Deutsche B√ľhne)

      Nach der ‚ÄěZauberfl√∂te‚Äú in Br√ľssel nimmt sich Romeo Castellucci nun wieder einmal Mozart vor, dieses Mal in Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Rapha√ęl Pichon und dessen Ensemble Pygmalion. Sie kombinieren das ‚ÄěRequiem‚Äú mit weniger bekannten Mozart-Werken und mit gregorianischen Ges√§ngen. Zu den perfekt durchchoreographierten Bewegungen des Chors werden ununterbrochen Begriffe auf die R√ľckwand projiziert, Namen ausgestorbener Tier- und Pflanzenarten, von Primaten und V√∂lkern, die es nicht mehr gibt, bis hin zu jenen von toten Sprachen, von versunkenen Bauwerken und St√§dten.

      Das Requiem in d-Moll (KV 626) wurde am 10. Dezember 1791 zu Mozarts Gedenkfeier in der Wiener Michaelerkirche uraufgef√ľhrt. Die Urauff√ľhrung des Gesamtwerkes fand etwas mehr als einem Jahr sp√§ter im Januar 1973 statt. Viele Legenden ranken sich um die Umst√§nde der Entstehung und der Vollendung des Requiems. Milos Forman hat f√ľr seinen Film ‚ÄěAmadeus‚Äú von 1984 noch eine weitere erdichtet, und Antonio Salieri den Auftrag des Werkes und auch noch die Schuld an Mozarts Tod zugeschrieben. Tatsache ist, dass Mozart sein letztes Werk nicht mehr selbst fertigstellen konnte. Er starb im Dezember 1791 mit nur 35 Jahren, das Requiem wurde sein eigenes. Mozarts Witwe Constanze gab die Fertigstellung in Auftrag, und es war ein Sch√ľler von Antonio Salieri, Franz Xaver S√ľ√ümayr, der das Werk vollendete.

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