• 20.02.2021
      00:50 Uhr
      Mit Siebzehn Spielfilm Frankreich 2015 | arte
       

      Der 17-jährige Damien wohnt gemeinsam mit seiner Mutter Marianne, einer Landärztin, am Fuße der Pyrenäen. Als sie gerufen wird, um eine schwangere Bäuerin in den Bergen zu untersuchen, trifft sie dort auf Thomas, den Adoptivsohn der Bäuerin, der mit ihrem eigenen Sohn zur Schule geht. Sie entschließt sich, Thomas bei sich aufzunehmen, damit er einen kürzeren Schulweg hat und seine Mutter im Krankenhaus besuchen kann. In diesem Moment ahnt sie nicht, dass Damien und Thomas sich nicht verstehen und sich in der Schule prügeln. Und dass der eigentliche Grund für ihre Aggressivität gegenseitige Anziehung ist.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.02.21
      00:50 - 02:40 Uhr (110 Min.)
      110 Min.

      Der 17-jährige Damien wohnt gemeinsam mit seiner Mutter Marianne, einer Landärztin, am Fuße der Pyrenäen. Als sie gerufen wird, um eine schwangere Bäuerin in den Bergen zu untersuchen, trifft sie dort auf Thomas, den Adoptivsohn der Bäuerin, der mit ihrem eigenen Sohn zur Schule geht. Sie entschließt sich, Thomas bei sich aufzunehmen, damit er einen kürzeren Schulweg hat und seine Mutter im Krankenhaus besuchen kann. In diesem Moment ahnt sie nicht, dass Damien und Thomas sich nicht verstehen und sich in der Schule prügeln. Und dass der eigentliche Grund für ihre Aggressivität gegenseitige Anziehung ist.

       

      Damien und Thomas gehen in dieselbe Klasse. Sie können sich nicht ausstehen. Es reicht die kleinste Provokation, und die beiden gehen aufeinander los. Ob es an den sozialen Unterschieden liegt? Damien wohnt mit seiner Mutter Marianne, einer Landärztin, am Fuße der Pyrenäen. Sein Vater ist als Hubschrauberpilot bei der Armee und nur selten zu Hause. Thomas hingegen wohnt mit seinen Adoptiveltern abgeschieden in den verschneiten Bergen. Jeden Tag läuft er über eine Stunde zur Schule. Er muss seinem Vater auf dem Hof helfen und hat kaum Zeit zu lernen. Als bei seiner Mutter eine Schwangerschaft mit Komplikationen festgestellt wird, besteht Marianne darauf, Thomas bei sich aufzunehmen. Der Weg ins Krankenhaus, um seine Mutter zu besuchen, und der Weg zur Schule sind von hier aus näher.Die Atmosphäre zwischen den beiden Teenagern ist aufgeladen. Es dauert nicht lange, bis sie wieder aufeinander losgehen. Weshalb sie sich prügeln, weiß keiner von beiden so recht, und doch scheinen es beide zu brauchen. Weil Marianne ihnen das Kämpfen verboten hat, treffen sie sich an einem abgeschiedenen Ort in den Bergen. Doch der Regen unterbricht ihren Kampf. Statt sich weiter zu prügeln, suchen sie einen See auf, in dem Thomas häufig schwimmen geht. Als Damien den nackten Körper von Thomas sieht, kommen unterdrückte Gefühle hoch. Thomas waren die schon länger klar ..."Außergewöhnlich feinfühliges Jugenddrama, nur scheinbar mit leichter Hand, in Wahrheit hochpräzise inszeniert", urteilte der "Filmdienst".

      André Téchiné, geboren 1943 im Südwesten Frankreichs, arbeitete zunächst als Kritiker für die "Cahiers du Cinéma". Er feierte sein Regiedebüt mit dem Film "Paulina haut ab" (1969), in dem Bulle Ogier die Hauptrolle übernahm. Téchiné versuchte früh, dem naturalistischen französischen Kino etwas entgegenzusetzen. Die Verwirrung der Gefühle ist sein Lebensthema; in einigen Filmen geht es um Homosexualität. Seinen größten Erfolg feierte er mit "Rendez-vous" (1985), mit dem er bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes den Preis für den besten Regisseur gewann. Zehn Jahre später erhielt er den César für seinen Film "Wilde Herzen" in den Kategorien Bester Regisseur, Bestes Drehbuch und Bester Film.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.02.21
      00:50 - 02:40 Uhr (110 Min.)
      110 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.01.2021