• 09.10.2018
      23:00 Uhr
      Milliarden für den Terror Dokumentarfilm Frankreich 2016 | arte Mediathek
       

      Erdöl, Drogenhandel, der Handel mit Antiken, Kontrolle der Landwirtschaft, Kriegssteuern, Schutzgelder und Geldwäsche - zahlreiche Geldquellen machen den IS zur bestfinanzierten Terrororganisation der Welt. "Milliarden für den Terror" beleuchtet die Hintergründe eines Kampfes, der seit dem 11. September 2001 mithilfe einer völlig neuen Waffe geführt wird: dem internationalen "Finanzkrieg", der die Finanzkanäle der Terrororganisation zerschlagen sollte. Warum sind die Strategien gescheitert, die finanziellen Ressourcen des IS zu vernichten? Und warum erhält der IS noch immer politische und finanzielle Unterstützung?

      Dienstag, 09.10.18
      23:00 - 01:00 Uhr (120 Min.)
      120 Min.
      VPS 23:05
      Stereo

      Erdöl, Drogenhandel, der Handel mit Antiken, Kontrolle der Landwirtschaft, Kriegssteuern, Schutzgelder und Geldwäsche - zahlreiche Geldquellen machen den IS zur bestfinanzierten Terrororganisation der Welt. "Milliarden für den Terror" beleuchtet die Hintergründe eines Kampfes, der seit dem 11. September 2001 mithilfe einer völlig neuen Waffe geführt wird: dem internationalen "Finanzkrieg", der die Finanzkanäle der Terrororganisation zerschlagen sollte. Warum sind die Strategien gescheitert, die finanziellen Ressourcen des IS zu vernichten? Und warum erhält der IS noch immer politische und finanzielle Unterstützung?

       

      Eigenen Angaben zufolge hat der IS im Jahr 2017 weltweit 4.612 Anschläge verübt - eine Zunahme um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mittlerweile kommt der IS keinem Staatsgebilde mehr gleich, sondern ist eine global agierende Terrororganisation, der sich immer weitere Freiwillige für den Dschihad anschließen. Seit Jahren erhält sie politische und finanzielle Unterstützung. Doch seit wann genau und warum noch immer?

      "Milliarden für den Terror" beleuchtet die Hintergründe eines Kampfes, der seit dem 11. September 2001 mithilfe einer völlig neuen Waffe geführt wird: dem internationalen Finanzkrieg". Die Erfolge der Anfangsjahre, die Terrororganisation finanziell auszutrocknen, wurden durch die Rückschläge im Irak und den ausufernden Syrien-Konflikt wieder zunichte gemacht, denn die beteiligten Staaten verfolgen eigene Interessen. Einige finanzieren den Terrorismus, andere verwickeln sich in die Widersprüche zwischen Terrorismusbekämpfung und eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen.

      Brutale, sektiererische Milizen und Soldaten, Blutvergießen unter Zivilisten sowie der Einsatz von Geheimdiensten - beim Kampf gegen den IS ist jedes Mittel recht.

      Die Anschläge von Paris, Brüssel, Orlando und Nizza wirken nach 15 Jahren dennoch wie eine Bilanz des Scheiterns. Die Langzeitreportage wurde im Irak, in der Türkei, in London, Paris und den USA gedreht. Zu Wort kommen ehemalige Minister, Geheimdienstchefs und Sicherheitsbeauftragte, Ermittler, aber auch mit Unternehmensbossen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat Handel treiben und Angestellte, diedort ihrer Arbeit nachgehen. Erstere sind Teil des Kampfes gegen den Terror oder der Sicherheitsarchitektur ihrer jeweiligen Länder und geben Einblick in die Strategien des finanziellen Feldzugs gegen den IS.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.10.2018