• 03.12.2019
      13:55 Uhr
      Marry Me! - Aber bitte auf Indisch Fernsehfilm Deutschland 2014 | arte Mediathek
       

      Kissy ist Deutsch-Inderin, steht auf lockere Beziehungen und pfeift auf Konventionen. Die überzeugte Single-Frau lebt mit ihrer Tochter Meena und ihrer jüngeren Schwester Sonal glücklich und zufrieden im Berliner Multi-Kulti-Bezirk Kreuzberg, wo sie ein Café betreibt. Doch dann taucht plötzlich Oma Sujata aus Indien auf und mischt sich äußerst zielstrebig in das „Lotterleben“ ihrer Enkelin ein. Und plötzlich sitzt Kissy zwischen allen Stühlen, ob es um ihren Lebensstil, ihren Lebensunterhalt oder ihr Liebesleben geht. Fieberhaft sucht sie nach einem Ausweg.

      Dienstag, 03.12.19
      13:55 - 15:50 Uhr (115 Min.)
      115 Min.

      Kissy ist Deutsch-Inderin, steht auf lockere Beziehungen und pfeift auf Konventionen. Die überzeugte Single-Frau lebt mit ihrer Tochter Meena und ihrer jüngeren Schwester Sonal glücklich und zufrieden im Berliner Multi-Kulti-Bezirk Kreuzberg, wo sie ein Café betreibt. Doch dann taucht plötzlich Oma Sujata aus Indien auf und mischt sich äußerst zielstrebig in das „Lotterleben“ ihrer Enkelin ein. Und plötzlich sitzt Kissy zwischen allen Stühlen, ob es um ihren Lebensstil, ihren Lebensunterhalt oder ihr Liebesleben geht. Fieberhaft sucht sie nach einem Ausweg.

       

      Die lebensfrohe und unkonventionelle Deutsch-Inderin Kissy ist überzeugte Single-Frau. Im Berliner Multi-Kulti-Bezirk Kreuzberg, wo sie mit ihrer Tochter Meena und ihrer jüngeren Schwester Sonal lebt, fühlt sie sich total zu Hause. Hier betreibt sie das Café ihrer verstorbenen Mutter, im Haus darüber wohnt sie mit Freunden und netten Nachbarn. Für indische Kultur und Tradition hat Kissy gar nichts übrig.

      Alles läuft bestens - bis völlig unerwartet Sujata, ihre Großmutter aus Indien, vor der Tür steht. Sujata besetzt nicht nur die Couch in Kissys Wohnzimmer, sondern irgendwie auch das ganze Leben ihrer Enkelin - sie möchte Kissys „Lotterleben“ ein Ende bereiten. Und sie hat tatsächlich ein starkes Druckmittel in der Hand: Haus und Café gehören nämlich nicht, wie Kissy immer geglaubt hat, ihrer verstorbenen Mutter, sondern Sujata. Und wenn Kissy nicht endlich den Vater ihrer Tochter heiratet und Ordnung in ihr Leben bringt, will Sujata das Haus samt Café verkaufen.

      Für Kissy bricht eine Welt zusammen. Heiraten? Traditionell indisch, wie Sujata es will? Und noch dazu den antriebsarmen, arbeitslosen Robert? Er ist zwar der Vater ihrer Tochter Meena, aber Kissy war nie wirklich mit ihm zusammen. Doch all das weiß die Oma nicht und soll es auch nie erfahren. Und so bleibt Kissy keine Wahl: Sie überredet Robert zu einer Scheinheirat und bezieht die gesamte Hausgemeinschaft in die große Inszenierung „Indische Hochzeit“ mit ein. Noch vor diesem Ereignis will Sujata Kissys Café in ein indisches Restaurant verwandeln und stellt den Koch Karim ein. Und der macht Kissys Gefühlschaos dann so richtig perfekt.

      Die deutsch-indische Neelesha Barthel hat sich bereits in ihrem Dokumentarfilm „Fifty Fifty“ (2002) über junge Multi-Kulti-Patchworkfamilien mit Freiheiten und Abhängigkeiten in Beziehungen auseinandergesetzt, wofür sie den Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes erhielt. Kissy wird von Maryam Zaree gespielt, die 2010 für „Shahada“ von Burhan Qurbani beim Filmfestival in Monterrey als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde und in Gent eine Besondere Erwähnung erhielt. Karim spielt Fahri Yardim, bekannt durch die Komödien „Männerherzen“ und „Almanya - Willkommen in Deutschland“.

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