• 18.10.2020
      02:15 Uhr
      Maisonneuve - Eine Schule des Zusammenlebens Dokumentarfilm Schweiz 2019 | arte
       

      Ein Pilotprojekt am Collège de Maisonneuve soll einer Hand voll Jugendlicher, die nach Syrien in den Dschihad ziehen wollten, den Weg aus der Selbstisolation weisen und sie gegenüber fundamentalistischer Propaganda immunisieren. Am Collège d'enseignement général et professionnel (Cégep), einer in Québec verbreiteten Schulform, die auf das Studium an einer Universität vorbereitet, wird ein Miteinander gepflegt, das den Sorgen und Nöten der Schüler Rechnung trägt und ihnen freie Entfaltung ermöglicht.
      Der Dokumentarfilm zeigt ein Schuljahr lang, wie dieses Miteinander in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens aussieht.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 18.10.20
      02:15 - 03:50 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Ein Pilotprojekt am Collège de Maisonneuve soll einer Hand voll Jugendlicher, die nach Syrien in den Dschihad ziehen wollten, den Weg aus der Selbstisolation weisen und sie gegenüber fundamentalistischer Propaganda immunisieren. Am Collège d'enseignement général et professionnel (Cégep), einer in Québec verbreiteten Schulform, die auf das Studium an einer Universität vorbereitet, wird ein Miteinander gepflegt, das den Sorgen und Nöten der Schüler Rechnung trägt und ihnen freie Entfaltung ermöglicht.
      Der Dokumentarfilm zeigt ein Schuljahr lang, wie dieses Miteinander in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens aussieht.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Nicolas Wadimoff

      2015 versucht eine Handvoll Schüler des Collège de Maisonneuve, eines so genannten Cégep, das in Québec auf das Studium an einer Universität vorbereitet, nach Syrien zu gelangen, um gemeinsam in den Dschihad zu ziehen. Das Vorhaben scheitert. Die Schule reagiert auf die Ereignisse mit dem Projekt "Vivre-ensemble" (zusammen leben), das die Schülergruppen näher zusammenbringen und gegenüber fundamentalistischer Propaganda immunisieren soll.

      Die Ausbildungseinrichtung, deren Schüler fast zur Hälfte aus Zuwandererfamilien stammen, ist ein Abbild des modernen Québec, das zwischen dem multikulturellen kanadischen und dem laizistischen französischen Modell hin- und hergerissen ist.

      Ein Schuljahr lang begleitet der Dokumentarfilm die Schüler in der schwierigen Phase des Erwachsenenwerdens. Im Mittelpunkt des Films steht "L'Entracte", ein Raum, in dem sich vor allem Schüler nordafrikanischer Herkunft treffen. Dort lassen die Jugendlichen ihrer Frustration freien Lauf und reden über die Diskriminierung, der sie sich ausgesetzt sehen. Es ist ein Ort, wo unter der Betreuung speziell von der Schule eingestellter Erzieher gemeinsam gespielt, debattiert und gegessen wird.

      Gleich nebenan befinden sich die Räumlichkeiten der Schülerorganisation Sogéécom. Plakate mit linksgerichteten Parolen beherrschen das Bild, auf den Tischen liegen Flugblätter gegen Ausbeutung durch unbezahlte Praktika und Aufrufe, gegen Faschismus und Rassismus auf die Straße zu gehen. Es werden Demonstrationen und Versammlungen geplant. Die Sogéécom will sich gegenüber allen Studierenden offen zeigen und den Kampf gegen Ausgrenzung in die Praxis umsetzen. Doch die Nachbarschaft allein reicht nicht, damit ein Austausch zwischen den Jugendlichen entsteht.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 18.10.20
      02:15 - 03:50 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.10.2020