• 27.07.2020
      17:20 Uhr
      Magische Gärten Levens Hall | arte
       

      Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, die Kunst des Gartenbaus zu entdecken - und die Menschen kennenzulernen, die diese Gärten pflegen, erforschen und gestalten.
      Die Gärten von Levens Hall in Nordengland sind seit über 800 Jahren in Familienbesitz. Angelegt wurde der Park im 17. Jahrhundert von dem Franzosen Guillaume Beaumont. Trotz sich wandelnder Moden behielt Levens Hall seinen ursprünglichen Charakter. Seine Formschnittfiguren gelten als die ältesten Englands und vermutlich sogar Europas.

      Montag, 27.07.20
      17:20 - 17:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, die Kunst des Gartenbaus zu entdecken - und die Menschen kennenzulernen, die diese Gärten pflegen, erforschen und gestalten.
      Die Gärten von Levens Hall in Nordengland sind seit über 800 Jahren in Familienbesitz. Angelegt wurde der Park im 17. Jahrhundert von dem Franzosen Guillaume Beaumont. Trotz sich wandelnder Moden behielt Levens Hall seinen ursprünglichen Charakter. Seine Formschnittfiguren gelten als die ältesten Englands und vermutlich sogar Europas.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Timo Ebermann

      Im nordenglischen Cumberland liegt Levens Hall, ein privater Landsitz, der seit 800 Jahren im Besitz derselben Familie ist. Sein Garten wurde im 17. Jahrhundert vom französischen Landschaftsgärtner Guillaume Beaumont angelegt, der sein Handwerk in Versailles bei André Le Nôtre erlernt hatte.

      Beaumont gab dem Garten eine geometrische Struktur und Blickachsen - beides in England damals sehr angesagt. Seitdem hat Levens Hall alle Moden überdauert und sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Bis heute zeugt er von der Schönheit formaler englischer Gärten.

      Die Besonderheit an Levens Hall sind seine Formschnittgehölze. Diese von Generationen von Gärtnern beschnittenen Buchsbäume und Eiben haben eigentümlich geformte Pflanzenskulpturen entstehen lassen. Kein Baum gleicht dem anderen. Der Garten war wahrscheinlich zu Beginn streng formal angelegt, mit geometrischen, akkuraten Pflanzungen. Doch über die Jahrhunderte haben sich diese Pflanzen verändert, sie sind gewachsen. Möglicherweise haben die Gärtner sie auf witzige Weise gestutzt. Sie gaben ihnen einen Charakter.

      Heute wachsen sie in alle Richtungen, das gibt dem Formschnittgarten etwas Natürliches. Beim heutigen Beschneiden wird den Bäumen erlaubt sich zu entwickeln, aber ihnen wird auch geholfen, in die richtige Richtung zu wachsen. Die Formen sind inzwischen so eigenwillig, dass der Garten die Fantasie anregt, so dass sich jede Form auf verschiedene Arten interpretieren lässt. Es ist wie im Wunderland, die Formen erinnern an Märchen.

      Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten Frankreichs und zahlreicher europäischer Länder. Aus seinen Begegnungen mit Menschen, die sich leidenschaftlich der Gartenpflege widmen, ergibt sich ein Bild vom Wesen der Gartenkunst. Die Dokumentationsreihe zeigt, wie die Gärtner dachten, wie sie pflanzten und wie ihre Anlagen im Laufe der Jahrhunderte erhalten wurden. All diese außergewöhnlichen Orte erzählen Geschichten von Leidenschaften und Reisen, von Farben und Formen.

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      Montag, 27.07.20
      17:20 - 17:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.07.2020