• 07.05.2014
      03:10 Uhr
      Luis Sepúlveda Widerstand vom Ende der Welt | arte
       

      Mit seinem Roman "Der Alte, der Liebesromane las" erlangte der chilenische Autor Luis Sepúlveda internationale Bekanntheit: Das Buch wurde in über 50 Sprachen übersetzt und im Jahr 2001 verfilmt. ARTE widmet sich der faszinierenden Biografie des politisch aktiven Schriftstellers und zeigt ein ergreifendes Porträt, das sich als eine Hommage an alle versteht, die Widerstand leisten.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 07.05.14
      03:10 - 03:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Mit seinem Roman "Der Alte, der Liebesromane las" erlangte der chilenische Autor Luis Sepúlveda internationale Bekanntheit: Das Buch wurde in über 50 Sprachen übersetzt und im Jahr 2001 verfilmt. ARTE widmet sich der faszinierenden Biografie des politisch aktiven Schriftstellers und zeigt ein ergreifendes Porträt, das sich als eine Hommage an alle versteht, die Widerstand leisten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Sylvie Deleule

      Am 11. September 1973 nahm das Leben von Luis Sepúlveda wie das Millionen anderer Chilenen eine jähe Wende. Als Mitglied der Leibgarde von Präsident Allende hatte er den Versuch eines demokratischen Sozialismus aus nächster Nähe erlebt. Aber mit dem Militärputsch endete das Experiment in einem Blutbad.

      Wie viele seiner Landsleute wurde auch Sepúlveda verhaftet und gefoltert. Darüber steht jedoch nichts in seinen Büchern. Er hat eine andere Waffe zum Schreiben gefunden: den Humor. Sepúlveda besitzt den Galgenhumor derer, die um die Vergänglichkeit wissen. Als Weltenbummler und vielseitig engagierter politischer Aktivist dient er in jedem Augenblick seines Lebens der Huldigung derer, denen das Glück verwehrt wurde, "den Kampf weiterzuführen".

      Die Dokumentation ist jedoch mehr als eine faszinierende Biografie. Sie versteht sich auch als Plädoyer für alle, die Widerstand leisten, und - über das Werk von Sepúlveda, in dem diese bewundernswertesten aller "Verlierer" zu Wort kommen - als Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung.

      Luis Sepúlveda wurde am 4. Oktober 1949 in Ovalle, Chile geboren. Aufgrund seines politischen Engagements wurde er zur Zeit der Pinochet-Diktatur mehrmals vom Regime inhaftiert, bis er auf Druck von Amnesty International freigelassen wurde und ins Exil flüchtete. In der Folgezeit lebte Sepúlveda über zehn Jahre lang in Deutschland, engagierte sich bei Unesco und wurde für sein politisches und literarisches Schaffen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 07.05.14
      03:10 - 03:55 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.11.2018