• 01.12.2019
      17:40 Uhr
      Lucas Debargue spielt Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 5 "Das Ägyptische" | arte Mediathek
       

      Vom Orient bis in den Fernen Osten: Den Beinamen „Ägyptisches Konzert“ bekam das 5. Klavierkonzert, F-Dur op. 103, weil es während eines Aufenthalts von Camille Saint-Saëns in Luxor entstand. Es enthält nicht nur von Ägypten inspirierte orientalische, sondern namentlich im zweiten Satz auch fernöstliche Klänge. Der französische Pianist Lucas Debargue interpretiert das Konzert in der Dresdner Philharmonie unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy.

      Sonntag, 01.12.19
      17:40 - 18:25 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Vom Orient bis in den Fernen Osten: Den Beinamen „Ägyptisches Konzert“ bekam das 5. Klavierkonzert, F-Dur op. 103, weil es während eines Aufenthalts von Camille Saint-Saëns in Luxor entstand. Es enthält nicht nur von Ägypten inspirierte orientalische, sondern namentlich im zweiten Satz auch fernöstliche Klänge. Der französische Pianist Lucas Debargue interpretiert das Konzert in der Dresdner Philharmonie unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy.

       

      Stab und Besetzung

      Regie János Darvas
      Instrumentalist Lucas Debargue
      Komposition Camille Saint-Saëns
      Dirigent Bertrand de Billy
      Orchester Dresdner Philharmonie

      Den Beinamen „Ägyptisches Konzert“ bekam das 5. Klavierkonzert, weil es während eines Aufenthalts von Camille Saint-Saëns in Luxor entstand. Saint-Saëns, der bis in seine späten Jahre ständig auf Reisen war, verarbeitet hier vornehmlich ägyptische, aber auch weitergefasste Reiseeindrücke. Tatsächlich enthält dieses Werk nicht nur von Ägypten inspirierte orientalische, sondern namentlich im zweiten Satz auch fernöstliche Klänge.

      Saint-Saëns selbst schrieb zum Konzert: „Eine Art Orientreise, die in der Episode in Fis-Dur sogar bis zum Fernen Osten vordringt. Die Passage in G-Dur ist ein nubisches Liebeslied, das ich von Schiffern auf dem Nil singen gehört habe, als ich auf einer Dahabieh den Strom hinuntersegelte.“

      Der französische Pianist Lucas Debargue kam scheinbar aus dem Nichts, hatte kein eigenes Klavier, brachte sich das Spielen selbst bei. Dann wurde Lucas Debargue beim gefürchteten Tschaikowsky-Wettbewerb 2015 zum Star. Seitdem spielt er überall auf der Welt. Im Gespräch mit Debargue erfährt der Zuschauer von seiner Vorliebe für Saint-Saëns „Ägyptisches Konzert“, aber auch seine besondere persönliche Geschichte: die Story eines scheuen Jungen, der Klavier durch Ausprobieren lernt, einfach weil es ihm Spaß macht, angetrieben von niemandem.

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