• 26.09.2019
      00:05 Uhr
      Liebt mich! Dokumentation Frankreich 2019 | arte
       

      Aurore, Pierre und Thomas haben lange Zeit geglaubt, keine Chance auf Liebe und Partnerschaft zu haben. Der Grund: Sie leben mit einer Behinderung. Häufig sehen sich Personen mit Handicap mit Vorurteilen konfrontiert, wenn es um Liebe, Partnerschaft und das Ausleben ihrer Sexualität geht. Dass diese Vorurteile überwindbar sind, zeigt Stéphanie Pillonca in einer eindringlichen Dokumentation, für die sie die Teilnehmer eines inklusiven Tanzprojekts begleitet hat. Die Erkenntnis: Barrieren bestehen oft vor allem im Kopf, und Andersartigkeit kann nicht nur auf künstlerische Weise bereichern.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 26.09.19
      00:05 - 01:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Aurore, Pierre und Thomas haben lange Zeit geglaubt, keine Chance auf Liebe und Partnerschaft zu haben. Der Grund: Sie leben mit einer Behinderung. Häufig sehen sich Personen mit Handicap mit Vorurteilen konfrontiert, wenn es um Liebe, Partnerschaft und das Ausleben ihrer Sexualität geht. Dass diese Vorurteile überwindbar sind, zeigt Stéphanie Pillonca in einer eindringlichen Dokumentation, für die sie die Teilnehmer eines inklusiven Tanzprojekts begleitet hat. Die Erkenntnis: Barrieren bestehen oft vor allem im Kopf, und Andersartigkeit kann nicht nur auf künstlerische Weise bereichern.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Stéphanie Pillonca

      Wie lebt und liebt es sich mit einer Behinderung? Aurore, Pierre und Thomas waren lange Zeit der Überzeugung, ein Liebesleben und Partnerschaft seien für sie unerreichbar. Der Grund: Sie leben mit einer Behinderung. Konfrontiert mit Vorurteilen und den Schwierigkeiten des Alltags wuchs die Angst, anderen Personen gegenüber ihr Herz zu öffnen. Doch dann lernten sie ihre Partner kennen und stellten fest: Viele Barrieren bestehen lediglich im Kopf.

      Diese Überzeugung vertritt auch Cécile Massenet, Tanzlehrerin und Leiterin eines inklusiven Projekts, bei dem professionelle Tänzer und Menschen mit Behinderung gemeinsam tanzen. An dem Projekt nehmen auch Aurore, Pierre und Thomas teil. Im Rahmen von Übungen und der Inszenierung einer Bühnenvorstellung werden hier innere Hürden überwunden. Indem die Teilnehmer Anerkennung in ihrer Rolle als Tänzer erfahren, erfahren sie auch Anerkennung als Mitglieder der Gesellschaft. Cécile erachtet die Andersartigkeit von Menschen mit Handicap als eine ungemeine Bereicherung, auch auf künstlerischer Ebene.

      Im Gespräch mit Aurore, die an der sogenannte Mondscheinkrankheit leidet, stellt Cécile fest, dass Aurore im Laufe des Projekts ihre Angst vor den Urteilen anderer überwunden hat und sich freier und selbstbewusster bewegt.

      In den Köpfen vieler Menschen wurden Personen mit Behinderungen lange Zeit als gesellschaftliche Last angesehen. Doch spätestens seit den Errungenschaften von Größen wie Oscar Pistorius oder Stephen Hawking ändert sich diese Wahrnehmung.

      Mit eindringlichen Bildern eröffnet Regisseurin Stéphanie Pillonca neue Blickwinkel auf Menschen, die allzu oft in den Hintergrund unserer Wahrnehmung geraten.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 26.09.19
      00:05 - 01:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.10.2019