• 22.10.2019
      20:15 Uhr
      Land der Einzelkinder Dokumentarfilm Frankreich / USA 2019 | arte Tipp
       

      Die Ein-Kind-Politik in China wurde bis 2015 mit unerbittlicher Härte durchgesetzt. Massive Staatspropaganda, die Androhung harter Sanktionen und Strafen im Falle eines Verstoßes haben das chinesische Volk 35 Jahre lang in Angst und Schrecken leben lassen. Die beiden heute in den USA lebenden Regisseurinnen Nanfu Wang und Jialing Zhang kehrten für ihren Film nach China zurück, um die nachhaltigen Folgen der Politik aufzuarbeiten. "Land der Einzelkinder" bricht das jahrzehntelange Schweigen über die kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen - eine nationale Tragödie und ein Trauma, das unzählige Leben geprägt und zerstört hat.

      Dienstag, 22.10.19
      20:15 - 21:40 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Die Ein-Kind-Politik in China wurde bis 2015 mit unerbittlicher Härte durchgesetzt. Massive Staatspropaganda, die Androhung harter Sanktionen und Strafen im Falle eines Verstoßes haben das chinesische Volk 35 Jahre lang in Angst und Schrecken leben lassen. Die beiden heute in den USA lebenden Regisseurinnen Nanfu Wang und Jialing Zhang kehrten für ihren Film nach China zurück, um die nachhaltigen Folgen der Politik aufzuarbeiten. "Land der Einzelkinder" bricht das jahrzehntelange Schweigen über die kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen - eine nationale Tragödie und ein Trauma, das unzählige Leben geprägt und zerstört hat.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Nanfu Wang
      Jialing Zhang

      Bis 2015 wurden unzählige Chinesen von der Ein-Kind-Politik ihres Landes geprägt und traumatisiert. Massive Staatspropaganda und die Androhung harter Sanktionen und Strafen ließen das chinesische Volk 35 Jahre lang in Angst und Schrecken leben. Die von der Regierung gesteuerte strikte Familienplanung rief einen Männerüberschuss, eine Überalterung der Gesellschaft und einen Menschenhandel in bisher ungeahnten Ausmaßen hervor.

      Die beiden heute in den USA lebenden Regisseurinnen Nanfu Wang und Jialing Zhang kehrten für ihren Dokumentarfilm nach China zurück, um die nachhaltigen und verheerenden Folgen der Ein-Kind-Politik aufzuarbeiten. Sie sprachen mit Hebammen, Dorfvorstehern und Journalisten und erzählen unglaubliche Geschichten über Zwangsabtreibungen bis spät in die Schwangerschaft, Sterilisation, aus Verzweiflung ausgesetzte Kleinkinder und staatlich geförderte Entführungen. Die Regisseurin Nanfu Wang, seit zwei Jahren selbst Mutter, entdeckt in ihrer eigenen Familie, welche ungeheuren Entscheidungen getroffen werden mussten, um die harten Strafen des Staates zu umgehen.

      Weltweit wurde die Ein-Kind-Politik als ein selbstverständlicher Teil der Geschichte und Kultur Chinas angesehen. Mit neuen Enthüllungen über Zehntausende verlassene und entführte Kinder - fast alle von ihnen Mädchen - bricht der Film das jahrzehntelange Schweigen über die kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen.

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      Dienstag, 22.10.19
      20:15 - 21:40 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

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