• 09.07.2020
      11:15 Uhr
      Kostbare Kleinode: Kolibris Dokumentation USA 2016 | arte
       

      Die Dokumentation zeigt Kolibris aus ganz neuer Perspektive: beim Rückwärts- oder Kopfüberfliegen, im Schwebeflug und - zum ersten Mal - bei der Paarung, beim Eierlegen, beim Streiten und beim Großziehen der Küken. Die Filmemacher begleiteten den kolumbianischen Biologen Alejandro Rico-Guevara, der herausfand, wie Kolibris mit bis zu 20 Zungenschlagen pro Sekunde den Nektar einer Blüte leer trinken: Um das Rätsel zu lüften, brachte er eine künstliche Blüte auf einem durchsichtigen Schlauch an, der die gleiche Nektarmenge enthielt wie eine tatsächliche Blüte.

      Donnerstag, 09.07.20
      11:15 - 12:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 11:30
      Stereo HD-TV

      Die Dokumentation zeigt Kolibris aus ganz neuer Perspektive: beim Rückwärts- oder Kopfüberfliegen, im Schwebeflug und - zum ersten Mal - bei der Paarung, beim Eierlegen, beim Streiten und beim Großziehen der Küken. Die Filmemacher begleiteten den kolumbianischen Biologen Alejandro Rico-Guevara, der herausfand, wie Kolibris mit bis zu 20 Zungenschlagen pro Sekunde den Nektar einer Blüte leer trinken: Um das Rätsel zu lüften, brachte er eine künstliche Blüte auf einem durchsichtigen Schlauch an, der die gleiche Nektarmenge enthielt wie eine tatsächliche Blüte.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Ann Johnson Prum

      Eine Highspeed-Kamera und jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen ganz neue Einblicke in die erstaunliche Welt der Kolibris. Kolibris sind die kleinsten Vögel der Welt - und dabei hervorragende Athleten, liebevolle Vogeleltern und entschlossene Kämpfer, die bei der Nahrungsbeschaffung jede Herausforderung annehmen. Der Film erklärt, wie sie rasant schnell den Nektar einer Blüte trinken oder in großen Höhenlagen überleben können. Er zeigt Kolibris erstmals bei der Paarung, beim Eierlegen, beim Streiten und beim Großziehen der Küken.

      Die Filmemacher begleiteten den kolumbianischen Biologen Alejandro Rico-Guevara, der herausfand, wie Kolibris mit bis zu 20 Zungenschlagen pro Sekunde den Nektar einer Blüte leer trinken: Um das Rätsel zu lüften, brachte er eine künstliche Blüte auf einem durchsichtigen Schlauch an, der die gleiche Nektarmenge enthielt wie eine tatsächliche Blüte.

      Der Film dokumentiert auch die Forschungsarbeiten von Christopher Witt und seinem Team von der Universität New Mexico in den peruanischen Anden, wo die Luft bis zu 40 % weniger Sauerstoff enthält als auf Meereshöhe. Anhand von Tests mit dort lebenden Kolibris konnte er feststellen, dass ein Proteinkomplex namens Hämoglobin, der auch im menschlichen Blut enthalten ist, sich bei verschiedenen Kolibriarten in unterschiedlichen Höhenlagen so angepasst hat, dass es unterschiedlich viel Sauerstoff transportieren kann. Er erkannte auch, dass Kolibris ihre extrem hohe Flügelschlagfrequenz unter anderem der Tatsache verdanken, bei jedem Atemzug zusätzlichen Sauerstoff aufzunehmen.

      Im costa-ricanischen Regenwald analysierte Marcelo Araya-Salas von der Universität Cornell sieben Jahre lang die Stimmnuancen und Paarungsrituale der dunklen Schattenkolibris. Er fand heraus, dass sich die sonst einzelgängerischen Männchen zu ausgefeilten Kampfritualen zusammenfinden, um unter Pfeifen die Weibchen anzulocken. Vielleicht ein Training für das folgende Balzritual? Nach über 2.000-stündigen Videoaufnahmen gelangen Marcelo Araya-Salas schließlich die weltweit ersten Bilder von sich paarenden Kolibris.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 10.07.2020