• 26.01.2020
      17:45 Uhr
      Kit Armstrong aus dem Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth Kit Armstrong spielt Klaviermusik von Richard Wagner und Franz Liszt | arte
       

      Kit Armstrong ist gegenwärtig einer der interessantesten jungen Pianisten - und einer der eigenwilligsten. Obwohl er schon mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert gab, hat er sich nie als "Wunderkind" vereinnahmen lassen und stets die Kontrolle über seine Karriere behalten. Heute, mit 27, ist sein Spiel von einer Tiefe und Ernsthaftigkeit, die ihresgleichen sucht. Für sein Recital im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth hat der Amerikaner Werke zweier Komponisten ausgesucht, die eng mit Bayreuth verbunden sind: Richard Wagner und Franz Liszt.

      Sonntag, 26.01.20
      17:45 - 18:25 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo HD-TV

      Kit Armstrong ist gegenwärtig einer der interessantesten jungen Pianisten - und einer der eigenwilligsten. Obwohl er schon mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert gab, hat er sich nie als "Wunderkind" vereinnahmen lassen und stets die Kontrolle über seine Karriere behalten. Heute, mit 27, ist sein Spiel von einer Tiefe und Ernsthaftigkeit, die ihresgleichen sucht. Für sein Recital im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth hat der Amerikaner Werke zweier Komponisten ausgesucht, die eng mit Bayreuth verbunden sind: Richard Wagner und Franz Liszt.

       

      Kit Armstrong ist gegenwärtig einer der interessantesten jungen Pianisten - und einer der eigenwilligsten. Mit acht Jahren gab er sein erstes öffentliches Konzert, sein Lehrer, der große Alfred Brendel, bezeichnet ihn gar als die "größte musikalische Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin". Dennoch hat sich Kit Armstrong nie als "Wunderkind" vereinnahmen lassen und stets die Kontrolle über sein Leben und seine Karriere behalten. So hat er nebenbei ein Mathematikstudium absolviert und sich mehrere Sprachen selbst beigebracht.
      Heute, mit 27, ist sein Klavierspiel von einer Tiefe und Ernsthaftigkeit, die ihresgleichen sucht. Für sein Recital im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth hat der Amerikaner Werke zweier Komponisten ausgesucht, die eng mit der fränkischen Provinzmetropole verbunden sind: Richard Wagners 1853 komponierte "Sonate für M. W." ist die letzte seiner drei Klaviersonaten und Mathilde Wesendonk gewidmet, der Muse seines Züricher Exils.
      Armstrong kombiniert das völlig zu Unrecht nur selten gespielte Werk mit ausgewählten Stücken aus den drei "Pilgerjahren" von Franz Liszt, Wagners generösem Förderer und Schwiegervater. Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth ist einer der faszinierendsten Schauplätze für Konzert- und Opernaufführungen weltweit. Seine Atmosphäre ist unvergleichlich festlich, gleichzeitig aber auch geheimnisvoll und entrückt. Es wurde 1750 eröffnet und ist eines der wenigen original erhaltenen Opernhäuser aus dieser Zeit.

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      Sonntag, 26.01.20
      17:45 - 18:25 Uhr (40 Min.)
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