• 25.01.2020
      20:15 Uhr
      Kampf der Kriegeraffen Dokumentarfilm Großbritannien 2016 - Thema: Winter of Forests | arte
       

      Ngogo in Uganda, Afrika: Dies ist die Geschichte von unzerstörbaren Freundschaften und packenden Rivalitäten innerhalb eines Schimpansen-Klans. Über 20 Jahre lang beobachteten und filmten Anthropologieprofessor David Watts und sein Kollege John Mitani die Ngogo-Schimpansen und gaben ihren treuesten Gefährten Namen. Jetzt präsentieren die Primatenforscher ihre Erkenntnisse in einer packenden Dokumentation - harte Machtkämpfe und soziale Hingabe inklusive. Schimpansen als faszinierende Tiere mit einer hohen Ähnlichkeit zu uns Menschen - in ihrem Verhalten und ihrem Körperbau. Der Gewinner vom Jackson Hole Wildlife Film Festival 2017.

      Samstag, 25.01.20
      20:15 - 21:40 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Ngogo in Uganda, Afrika: Dies ist die Geschichte von unzerstörbaren Freundschaften und packenden Rivalitäten innerhalb eines Schimpansen-Klans. Über 20 Jahre lang beobachteten und filmten Anthropologieprofessor David Watts und sein Kollege John Mitani die Ngogo-Schimpansen und gaben ihren treuesten Gefährten Namen. Jetzt präsentieren die Primatenforscher ihre Erkenntnisse in einer packenden Dokumentation - harte Machtkämpfe und soziale Hingabe inklusive. Schimpansen als faszinierende Tiere mit einer hohen Ähnlichkeit zu uns Menschen - in ihrem Verhalten und ihrem Körperbau. Der Gewinner vom Jackson Hole Wildlife Film Festival 2017.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Reed James

      Kibale-Nationalpark, Uganda: Versteckt im afrikanischen Dschungel lebt eine der größten Schimpansen-Populationen der Welt. Sie zu beobachten ist nicht leicht, es dauert vier bis fünf Jahre, bis sie sich an die Anwesenheit eines Menschen gewöhnt haben. Erst nachdem die Affen gegenüber den Anthropologen immer zutraulicher wurden und nicht vor ihnen flohen, wurde die wirkliche Größe des Schimpansen-Clans deutlich: ungefähr 140 Schimpansen - eine Gruppe dreimal so groß wie die Norm. Was unterscheidet diesen Schimpansen-Clan von anderen? Wer ist der Boss? Welche Überlebensstrategien haben die Tiere entwickelt?

      Schimpansen leben in einer männlich dominierten Gesellschaft. Die Hierarchie ist für alle sichtbar, allen bekannt. Das Alphatier schafft es, alle anderen zu beherrschen. Dabei lassen sich verschiedene Arten von Anführern unterscheiden: Taktiker, Diplomaten, Raufbolde, Stolze …

      Über die Jahre hinweg bemerkten die Wissenschaftler, dass die Ngogo-Schimpansen Patrouillen an ihren Reviergrenzen durchführen. Sie halten Ausschau nach fremden Affen und damit nach möglichen Feinden. Dabei folgen sie einer Strategie: Sie greifen nur dann an, wenn sie zahlenmäßig überlegen sind.

      Zwar gibt es im Ngogo-Gebiet reichlich Feigenbäume, dennoch jagen die Ngogo-Schimpansen kleinere Affen und andere Tiere. Sie teilen ihre Beute unter ihren Verbündeten.

      Im Vorteil sind zudem diejenigen Schimpansen, die es verstehen, ein soziales Netzwerk an Verbündeten aufzubauen - pure Kraft und Gewalt ist auch bei ihnen nicht die herrschende Macht.

      Der Dokumentarfilm gewann beim Jackson Hole Wildlife Film Festival 2017.

      • Thema: Winter of Forests

      Er ist grüne Lunge des Planeten, Opfer des Klimawandels, Rückzugsort und nicht zuletzt Heimat von Wölfen und bösen Hexen: der Wald. Trotz intensiver Bewirtschaftung und Erforschung umweht ihn auch im 21. Jahrhundert noch ein Hauch von Mythos. Dokumentationen, Spielfilme und Magazine spüren ab dem 12. Januar dem Wald als Mythos und als Biotop nach und zeigen Wege, ihn für zukünftige Generationen zu erhalten.

      Das Böse und Unbekannte lauert auch im Film bekanntlich gerne im tiefen Wald. Im Mystery-Thriller „The Village“ behauptet sich ein altertümliches Dorf gegen mysteriöse Wesen aus dem Wald, und die Neuverfilmung des Hauff-Märchens mit Moritz Bleibtreu in der Rolle des teuflischen Holländermichels entführt den Zuschauer in die düstere Kulisse des Schwarzwaldes. Weitere Spielfilm-Highlights sind „Gorillas im Nebel“ mit Sigourney Weaver, die schwarze Komödie „The Lobster“ und „Tarzan und sein Sohn“ mit Johnny Weissmüller.

      Während in Deutschland vor allem das „Geheimnis Teutoburger Wald“ Legenden sprießen ließ, hielt im Frankreich des 18. Jahrhunderts die „Bestie der alten Berge“ die Bewohner der Region Gévaudan in Atem. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben erstaunliche Einblicke in die „Sprache der Wälder“ und zeigen am Beispiel der „Wälder des Nordens“, wie es dem Ökosystem Wald gelingt, sich durch komplexe Mechanismen an widrigste Umweltbedingungen anzupassen. Dennoch macht der Klimawandel dem Wald zu schaffen und engagierte „Waldretter“ arbeiten weltweit an innovativen Lösungen für den Wald der Zukunft. Die aufregendsten Waldgeschichten erzählen aber - von der wilden Katze bis zum Eichhörnchen – die tierischen Bewohner von Unterholz, Bäumen und Kronendach.

      Präsentiert wird der „Winter of Forests“ von Yann Arthus Bertrand. Der französische Fotograf wurde durch seine spektakulären Luftbildaufnahmen international bekannt und engagiert sich intensiv für den Umweltschutz. In die Welt von oben zieht er sich auch privat am liebsten zurück - in sein Baumhaus nicht weit von Paris.

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