• 04.07.2020
      06:15 Uhr
      Julie Andrews - Unvergessene Mary Poppins Dokumentation Frankreich 2019 | arte Mediathek
       

      Bei Julie Andrews denken die meisten wahrscheinlich an den magischen Schirm von Mary Poppins und an eine Schauspielerin, die mit ihrem Gesang die 60er Jahre verzückte. Obwohl Sie sehr früh in einem süßen, asexuellen Image gefangen war, spielte die forsche und vorgeblich unschuldige Andrews auch anmutige Rollen in Filmen von Alfred Hitchcock, Andrei Konchalovsky und Blake Edwards, der sie in „Victor/Victoria“ zur Queer-Ikone erhob. Ein Rückblick auf die Karriere eines der schillerndsten Sterne am Musical-Himmel.

      Samstag, 04.07.20
      06:15 - 07:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Bei Julie Andrews denken die meisten wahrscheinlich an den magischen Schirm von Mary Poppins und an eine Schauspielerin, die mit ihrem Gesang die 60er Jahre verzückte. Obwohl Sie sehr früh in einem süßen, asexuellen Image gefangen war, spielte die forsche und vorgeblich unschuldige Andrews auch anmutige Rollen in Filmen von Alfred Hitchcock, Andrei Konchalovsky und Blake Edwards, der sie in „Victor/Victoria“ zur Queer-Ikone erhob. Ein Rückblick auf die Karriere eines der schillerndsten Sterne am Musical-Himmel.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Yves Riou

      Julie Andrews ist vor allem als legendäre Mary Poppins oder als Maria von Trapp in „The Sound of Music - Meine Lieder, meine Träume“ bekannt. Weniger bekannt ist, dass sie in ihrer britischen Heimat bereits als Kind ein Gesangstalent war und ihre ersten Erfolge 1940 - inmitten der Luftschlacht um England - in der Londoner U-Bahn feierte.

      Von anfänglichem Lampenfieber geplagt und mit einem Stimmumfang von über vier Oktaven gesegnet, steigt Andrews zum Liebling der britischen Music Halls auf. Dann geht es nach Amerika, wo sie nach ihrem Broadway-Erfolg mit „My Fair Lady“ zum Musical-Star in Hollywood avancierte. Für ihre erste Filmrolle der Mary Poppins erhält sie einen Golden Globe und einen Oscar.

      Nach einer Zeit der beruflichen und privaten Rückschläge feierte sie mit dem Film „Victor/Victoria“ unter der Regie ihres Ehemanns Blake Edwards ein strahlendes Comeback - in einer Rolle, die sie zur Queer-Ikone machte. Die Schauspielerin, die Generationen beglückte, ließ sich nie unterkriegen, auch nicht vom Verlust ihrer Sopranstimme nach einer Operation, der sie sich 1997 wegen ihrer intensiven Bühnentätigkeit unterziehen musste.

      Ihre scheinbar unerschöpfliche Energie setzt sie in politisches Engagement um und setzt sich für Frauen in der dritten Welt ein. Mit über 80 Jahren begeistert sie ihr Publikum auch heute noch in Fernsehsendungen und als Synchronstimme von Zeichentrickfiguren: eine außergewöhnlich vielseitige und langlebige Karriere.

      Dieser ereignisreiche Film blickt mit viel Fantasie und Humor auf das Leben von Julie Andrews und entfaltet eine subtile Poesie zwischen Musik, Tanz und dem unverwechselbaren Lachen der Schauspielerin.

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