• 24.12.2019
      17:30 Uhr
      Jäger der Lüfte Habichte, Bussarde und Adler | arte
       

      Greifvögel faszinieren durch ihre einzigartigen Sinnesleistungen, ihre erstaunlichen Flugkünste und ihre vielfältigen Jagdstrategien. Habicht, Bussard und Adler leben von der Jagd. Das hat ihnen in vielen Kulturen Bewunderung, ja schwärmerische Verehrung eingetragen. Aber der Mensch hat diesen Vögeln auch zu allen Zeiten als Jagd- und Nahrungskonkurrenten Ressentiments entgegengebracht und sie gnadenlos verfolgt. Die Dokumentation liefert spektakuläre Einblicke in die oft unbekannte Welt der Greifvogelarten und will den Zuschauer für den Schutz und den Erhalt der Lebensräume dieser schönen Tiere sensibilisieren.

      Dienstag, 24.12.19
      17:30 - 18:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Greifvögel faszinieren durch ihre einzigartigen Sinnesleistungen, ihre erstaunlichen Flugkünste und ihre vielfältigen Jagdstrategien. Habicht, Bussard und Adler leben von der Jagd. Das hat ihnen in vielen Kulturen Bewunderung, ja schwärmerische Verehrung eingetragen. Aber der Mensch hat diesen Vögeln auch zu allen Zeiten als Jagd- und Nahrungskonkurrenten Ressentiments entgegengebracht und sie gnadenlos verfolgt. Die Dokumentation liefert spektakuläre Einblicke in die oft unbekannte Welt der Greifvogelarten und will den Zuschauer für den Schutz und den Erhalt der Lebensräume dieser schönen Tiere sensibilisieren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jürgen Eichinger

      So verschieden wie ihre Nahrung sind auch die Jagdmethoden der Greifvögel: Ob Suchflug in hoher Luft, Patrouillieren in Bodennähe, Sturzjagd vom Anstand aus oder Parforcejagd im freien Luftraum - jede Vogelart hat sich auf eine andere Jagdstrategie spezialisiert. Das Greifen und Festhalten der Beute mit den Fängen hat ihnen ihren deutschen Namen "Greifvögel" eingetragen.

      Der Habicht ist zwar einer der bekanntesten einheimischen Greifvogelarten, doch gesehen wird er nur selten, denn Habichte flüchten vor den Menschen schon auf große Distanz. Sie sind äußerst geschickte und kräftige Jäger, die sich hervorragend an ihren Lebensraum angepasst haben. Er hat vor allem die Überraschungsjagd zur Perfektion entwickelt. Mit kurzen, relativ runden Schwingen und einem langen Schwanz als Steuer kann er sogar zwischen Bäumen geschickt jagen und auf kurze Strecken mit kräftigen Flügelschlägen sehr stark beschleunigen.

      Die Dokumentation zeigt auch die Besonderheiten der wichtigsten anderen mitteleuropäischen Greifvögel wie Mäuse- und Wespenbussard sowie Stein-, See-, Fisch-, Schlangen-, Schrei- und Kaiseradler. Jede dieser so unterschiedlichen Greifvogelarten spielt eine besondere Rolle im Haushalt der Natur.

      Dank ihrer Schnelligkeit, ihrer Wendigkeit und einem überdurchschnittlichen Sehsinn meistern sie täglich ihren individuellen Kampf ums Überleben. Nur gegen ihren größten Feind, den Menschen, haben sie oft keine Chance. Kein anderer Greifvogel ist zu einem derartigen Symbol für rücksichtslose Verfolgung geworden wie der Habicht. Er steht seit jeher als Inbegriff für einen Raubvogel. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war vor allem durch die Nachstellung von Jägern und Taubenzüchtern der Bestand in vielen Länden Europas dramatisch zurückgegangen. Dank strenger Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand zwar erholt, aber noch immer gibt es illegale Verfolgung. Den meisten Greifvögeln macht jedoch heute vor allem die zunehmende Lebensraumzerstörung zu schaffen.

      Film von Jürgen Eichinger

      Dokumentation Deutschland 2017

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      Dienstag, 24.12.19
      17:30 - 18:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 11.12.2019