• 08.02.2021
      01:25 Uhr
      In der Mitte des Flusses Spielfilm Deutschland 2016 | arte
       

      Gabriel, Mitte 20 und Irak-Veteran, kehrt ins ländliche New Mexico zu seiner Familie zurück. Der angebliche Selbstmord seiner Zwillingsschwester Naomi hat ihn vollends aus der Bahn geworfen. Gabriel ist überzeugt, dass Naomi ermordet wurde. Nun sucht er einen Schuldigen.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 08.02.21
      01:25 - 03:10 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo

      Gabriel, Mitte 20 und Irak-Veteran, kehrt ins ländliche New Mexico zu seiner Familie zurück. Der angebliche Selbstmord seiner Zwillingsschwester Naomi hat ihn vollends aus der Bahn geworfen. Gabriel ist überzeugt, dass Naomi ermordet wurde. Nun sucht er einen Schuldigen.

       

      Die Grenze zwischen New Mexico und dem autonomen Stammesgebiet der Navajo liegt "In der Mitte des Flusses". Hier prallen in einem Sog aus Gewalt und Selbstjustiz unterschiedliche Nationen, Generationen, Kulturen und Traditionen aufeinander. Um dieser Gewalt zu entkommen, hatte Gabriel sich (mehr oder weniger) freiwillig zum Militärdienst gemeldet. Nun kehrt er - körperlich und seelisch verwundet - aus dem Irak zurück.
      Gabriel arbeitet für sein Studium, will seine Zeit als Drogendealer endgültig hinter sich lassen. Doch der Tod seiner Zwillingsschwester Naomi zwingt ihn zur Rückkehr in die Familie - und in die Vergangenheit. Die mysteriösen Umstände ihres Todes und die vielen offenen Fragen lassen Gabriel keine Ruhe: Er glaubt nicht an einen Selbstmord. Gabriel sucht einen Schuldigen.
      Sein Misstrauen gegenüber allem und jedem vergiftet seine Beziehungen und reißt alte Wunden auf. Erst verdächtigt er Trigger Finger, einen gewalttätigen Drogendealer und Neonazi. Dann hört er von Naomis Ex-Freund, dass Laurence, Gabriels und Naomis Großvater, seine Enkelin missbraucht und sie sogar geschwängert haben soll. Laurence ist unberechenbar und gewalttätig, ihm gegenüber scheint Gabriel machtlos. Wut und Verzweiflung treiben ihn fast in den Freitod. Als es endlich zur Konfrontation mit seinem Großvater kommt, bereut dieser sein gewalttätiges Verhalten zutiefst, weist aber jede Schuld an Naomis Tod zurück. Doch dann findet Gabriel endlich heraus, was passiert ist. Jetzt kann er nicht nur dem gebrochenen Laurence vergeben, sondern auch sich selbst. Das Ende ist ein Anfang.

      In einer kleinen Zapoteken-Gemeinde in Oaxaca, Mexiko, drehte Regisseur Damian John Harper nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule für Fernsehen und Film in München seinen ersten langen Spielfilm "Los Angeles", eine mit Laienschauspielern besetzte Geschichte über junge Mexikaner zwischen Bandengewalt und dem Traum von einem besseren Leben. Die Premiere von "Los Angeles" fand im Forum der Berlinale 2014 statt und in der Folge wurde der Film mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem First Steps Award, dem LA Muse Award des Los Angeles Filmfestivals und als bester Debütfilm beim Internationalen Filmfestival in Guadalajara.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 08.02.21
      01:25 - 03:10 Uhr (105 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.01.2021