• 07.07.2020
      03:15 Uhr
      Hilma af Klint Ihrer Zeit voraus | arte
       

      Zu Lebzeiten war Hilma af Klint (1862-1944) eine Unbekannte. Erst jetzt wird die Künstlerin im Guggenheim Museum in New York mit einer Einzelausstellung geehrt und als Pionierin der Abstraktion gefeiert - noch vor Malewitsch und Kandinsky. Anlass für Regisseurin Julia Benkert, dieser außergewöhnlichen Malerin einen Film zu widmen. Seit ihrer Jugend fühlte sich Hilma af Klint von höheren Wesen geleitet. 1904, während einer Séance, bekommt sie den Auftrag, Bilder für einen Tempel zu malen. Eine Vision, die sich mit der Ausstellung in New York auf überraschende Weise erfüllt.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 07.07.20
      03:15 - 03:40 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Zu Lebzeiten war Hilma af Klint (1862-1944) eine Unbekannte. Erst jetzt wird die Künstlerin im Guggenheim Museum in New York mit einer Einzelausstellung geehrt und als Pionierin der Abstraktion gefeiert - noch vor Malewitsch und Kandinsky. Anlass für Regisseurin Julia Benkert, dieser außergewöhnlichen Malerin einen Film zu widmen. Seit ihrer Jugend fühlte sich Hilma af Klint von höheren Wesen geleitet. 1904, während einer Séance, bekommt sie den Auftrag, Bilder für einen Tempel zu malen. Eine Vision, die sich mit der Ausstellung in New York auf überraschende Weise erfüllt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Julia Benkert

      Zu Lebzeiten war Hilma af Klint (1862-1944) eine Unbekannte. Erst jetzt wird die Künstlerin im New Yorker Guggenheim Museum mit einer Einzelausstellung geehrt und als Pionierin der Abstraktion gefeiert - noch vor Malewitsch und Kandinsky. Hilma af Klint wusste, dass sie ihrer Zeit voraus war. Als Malerin und Medium fühlte sie sich von höheren Wesen geleitet und war damit nicht allein. Das Unsichtbare lag in der Luft: Das elektrische Licht wurde erfunden, ebenso das Telefon und die Röntgentechnik. Hilma af Klint wollte das Unsichtbare auf die Leinwand bannen. 1904, während einer Séance, bekam sie von höheren Wesen den Auftrag, Bilder für einen Tempel zu malen. Sie nahm den Auftrag an und ließ alles, was sie an der Kunstakademie gelernt hatte, radikal hinter sich. Die großformatigen Serien, die dann entstanden, waren so abstrakt und modern, dass sie selbst ihren Mentor Rudolf Steiner ratlos machten. Steiner baute in Dornach ein anthroposophisches Zentrum, das Goetheanum, das Hilma wie bestimmt dafür schien, ihre Bilder zu beherbergen. Von Steiners Ablehnung enttäuscht, suchte sie weiter und skizzierte einen Tempel in Spiralform, überzeugt davon, dass ihre Bilder eines Tages doch noch gesehen werden. Fasziniert von Hilma af Klints Willensstärke und ihrem Talent rekonstruierten der Großneffe Johan af Klint, die Biografin Julia Voss und Tracey Bashkoff, Kuratorin des Guggenheim, Hilmas Suche; eine Suche, die sich mit der Ausstellung in New York auf überraschende Weise erfüllt.

      Dokumentation Deutschland 2018

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 07.07.20
      03:15 - 03:40 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.07.2020