• 14.09.2019
      08:00 Uhr
      Greenpeace - Wie alles begann ... Dokumentarfilm Großbritannien, Kanada 2015 - Thema: Klimawandel - Die globale Herausforderung | arte
       

      „Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie.“
      Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.

      Samstag, 14.09.19
      08:00 - 10:10 Uhr (130 Min.)
      130 Min.

      „Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie.“
      Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jerry Rothwell

      Die Umweltaktivisten charterten im September 1971 den Fischkutter „Phyllis Cormack“ mit der Absicht, einen US-Atomtest vor Alaska zu stören und die Zündung der Bomben zu verhindern. Das Schiff wurde in „Greenpeace“ umbenannt und setzte die Segel in Richtung des Testgeländes nach Amchitka.

      Die US Coast Guard fing sie mit einem Küstenwachschiff ab und zwang sie, zum Hafen zurückzukehren. Bei ihrer Rückkehr nach Alaska erfuhr die Mannschaft, dass in allen größeren Städten Kanadas Proteste stattgefunden und die USA den zweiten unterirdischen Test auf den November verschoben hatten.

      Viele weitere Greenpeace-Aktionen sollten in den nächsten Jahren folgen, teilweise unter Einsatz des Lebens. Überall auf der Welt formierten sich Gruppen und protestierten gegen Atomtests, gegen die Tötung der Wale und zur Rettung von Robben - Aktionen, die die Welt veränderten.

      Die Gründer von Greenpeace waren sich der Macht der Bilder für politische Kampagnen von Anfang an bewusst und dokumentierten ihre Aktionen auf 16-mm-Filmmaterial. Für seinen packenden Dokumentarfilm konnte sich Regisseur Jerry Rothwell deshalb aus einem riesigen Archiv unglaublicher, bisher unveröffentlichter Filmaufnahmen bedienen.

      Heute, da wir uns mit Problemen auf einer globalen Ebene auseinandersetzen müssen, kann der Dokumentarfilm über die Geschichte einer Handvoll engagierter Menschen den Zuschauer zum Nachdenken darüber bringen, wie wir agieren müssen - nicht nur jeder für sich alleine, sondern gemeinsam. Für viele ist es eine Reise in die eigene Vergangenheit und gleichzeitig ist die Konfrontation mit der Tatsache, dass der Kampf gegen die Zerstörung des Planeten zu einem Wettlauf mit der Zeit geworden ist, aktueller denn je.

      Die 20 wärmsten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnung lagen in den vergangenen 22 Jahren. Weltweit!
      In ganz Europa hat man spätestens im letzten Sommer deutlich zu spüren bekommen, dass die Klimakrise nicht nur droht, sondern real ist.

      Die Fridays-for-Future-Bewegung der Jugend fordert seit Monaten, dass endlich gehandelt wird, und hat durch die mediale Aufmerksamkeit geholfen, dass verstanden wurde: Den Klimawandel in Schach zu halten, ist die größte Herausforderung unserer Zeit und die Anstrengungen dafür müssen schnell und aus allen erdenklichen Richtungen kommen. Nur so kann die Erderwärmung um höchstens zwei Grad bis 2050 gebremst werden.

      UN-Generalsekretär António Gutierrez hat am 23. September zum Gipfel nach New York eingeladen und möchte konkrete Pläne hören, wie die Staatengemeinschaft im kommenden Jahr den Anstieg der CO2-Emissionen stoppen und dann schrittweise reduzieren will. Das Ziel: bis 2050 null Emissionen!

      ARTE widmet dem Thema Klimawandel nur wenige Tage vor dem Treffen in New York einen Programmschwerpunkt. Wir reisen in faszinierende Eiswelten, zu bedrohten Korallenriffen, berichten über kleine und große Klimahelden, Hoffnung gebende Innovationen und geschlossene Ozonlöcher, aber natürlich auch über die Auswirkungen der extremen Wetterereignisse in den verschiedensten Regionen der Welt schon heute.

      Der Dokumentarfilm „Greenpeace - Wie alles begann ...“ lief auf zahlreichen internationalen Festivals und wurde mehrfach mit Preisen bedacht, unter anderem auf dem Sundance Film Festival 2015 mit dem World Doc Special Jury Award: Editing und auf dem Reykjavík International Film Festival mit dem Environmental Award.

      Dokumentarfilm Großbritannien, Kanada 2015

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