• 24.03.2020
      00:00 Uhr
      Get Me Some Hair! Dokumentarfilm Deutschland 2018 | arte
       

      Alles beginnt mit dem Wunsch nach einer neuen Frisur. Antoinette, Ehefrau des Filmemachers Lars Barthel, ist gebürtige Jamaikanerin und mit ihren Haaren unzufrieden. Sie kräuseln sich zu unzähligen winzigen Locken und türmen sich in kurzer Zeit zu einem, nach ihrer Meinung, unmöglichen Afrolook auf. Als sie ihren Mann bittet, ihr von einer Reise nach Burma Haare mitzubringen, steckt Lars Barthel mittendrin im Handel mit der haarigen Pracht ...
      Der Film ergründet, wie Haare von einem Kopf zum anderen wandern und eng mit Rassismus verflochten sind, und erzählt gleichzeitig eine interkulturelle Liebesgeschichte.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 24.03.20
      00:00 - 01:25 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo HD-TV

      Alles beginnt mit dem Wunsch nach einer neuen Frisur. Antoinette, Ehefrau des Filmemachers Lars Barthel, ist gebürtige Jamaikanerin und mit ihren Haaren unzufrieden. Sie kräuseln sich zu unzähligen winzigen Locken und türmen sich in kurzer Zeit zu einem, nach ihrer Meinung, unmöglichen Afrolook auf. Als sie ihren Mann bittet, ihr von einer Reise nach Burma Haare mitzubringen, steckt Lars Barthel mittendrin im Handel mit der haarigen Pracht ...
      Der Film ergründet, wie Haare von einem Kopf zum anderen wandern und eng mit Rassismus verflochten sind, und erzählt gleichzeitig eine interkulturelle Liebesgeschichte.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Lars Barthel

      Eigentlich möchte Lars Barthel von seiner Frau Antoinette nur wissen, warum sie oft falsches Haar trägt. Antoinette kommt aus Jamaika und ist mit ihrem Haar unzufrieden. Wie die meisten schwarzen Frauen kann sie die ihr von Natur aus mitgegeben Haare nicht annehmen. Zu kurz, zu struppig. Kurzum: inakzeptabel. Sie erteilt Lars den Auftrag, ihr von seinen Reisen nach Burma, wo er an der einzigen Filmhochschule Kamera unterrichtet, Haare mitzubringen. Auf Lars’ Haarmission wird ihm seine langjährige burmesische Freundin Aunty Mary zur Komplizin und hilft dem Filmemacher, den Haartraum seiner Frau zu erfüllen.
      Die Fremdhaare, die Lars dort kauft, stammen meist von jungen Frauen, die ihr oft hüftlanges Haar - nicht selten unter Tränen - abschneiden, um mit dem Haarhandel die finanziellen Sorgen ihrer Familien zu lindern. Denn der Handel mit den Haaren ist ein weltweit florierendes Geschäft. Die anfangs privat gestellte Frage nach Antoinettes Sehnsucht nach falschem Haar verwickelt den Filmemacher bald in komplexe Fragen von politischer Tragweite.
      Der Film ergründet, wie Haare von einem Kopf zum anderen wandern und eng mit Rassismus verflochten sind, und erzählt gleichzeitig eine interkulturelle Liebesgeschichte.
      Für seinen sehr persönlichen Film hat Lars Barthel über 20 Jahre lang in seinem engsten Umfeld gedreht. Er porträtiert seine große Liebe und Ehefrau Antoinette, seine drei Kinder und den gemeinsamen Alltag zwischen Berlin und Jamaika. Und wir erfahren: Die Tochter der beiden hat ihren ganz eigenen emanzipierten Blick auf die Geschichte mit den Haaren.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 24.03.20
      00:00 - 01:25 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.04.2020