• 02.12.2019
      09:30 Uhr
      GEO Reportage Taipan, die gefährlichste Schlange der Welt | arte Mediathek
       

      Im australischen Outback tummeln sich unzählige giftige Schlangen und Spinnen - einige zählen zu den giftigsten Tieren überhaupt. Zum Beispiel der Taipan, die gefährlichste Schlange der Welt. Die Giftmenge eines einzigen Bisses könnte bis zu hundert Menschen töten. Andererseits kann das Gift, als Medikament eingesetzt, Leben retten. Professor Bryan Grieg Fry gehört zu den wenigen Wagemutigen, die sich auf die lebensgefährliche Jagd nach Taipanen begeben. "GEO Reportage" hat ihn begleitet.

      Montag, 02.12.19
      09:30 - 10:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Im australischen Outback tummeln sich unzählige giftige Schlangen und Spinnen - einige zählen zu den giftigsten Tieren überhaupt. Zum Beispiel der Taipan, die gefährlichste Schlange der Welt. Die Giftmenge eines einzigen Bisses könnte bis zu hundert Menschen töten. Andererseits kann das Gift, als Medikament eingesetzt, Leben retten. Professor Bryan Grieg Fry gehört zu den wenigen Wagemutigen, die sich auf die lebensgefährliche Jagd nach Taipanen begeben. "GEO Reportage" hat ihn begleitet.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Virginie Guiton-Agneray

      In Australien leben unzählige giftige Tiere, so auch die giftigste Schlange der Welt, der Taipan. Dass es heute ein Gegenmittel zum Gift dieser gefährlichen Schlange gibt, ist Männern wie Bryan Grieg Fry zu verdanken, die das Sekret sammeln und untersuchen. Regelmäßig durchstreift der Forscher aus Melbourne das australische Outback, um die scheuen Reptilien zu fangen. Das Gift des Taipans ist um ein Vielfaches stärker als das einer Kobra und führt zu tödlichen Muskellähmungen und Atemstillstand.

      Vor allem wenn der Taipan, wie viele andere Schlangen auch, während der Regenzeit menschliche Siedlungen aufsucht, geht unter Australiern die Angst um. Das ist die beste Zeit für Schlangenfänger wie Kris Foster. Bis zu fünfmal am Tag rückt er aus, um verirrte Taipane, Braunschlangen oder auch harmlose Teppichpythons aus Wohnungen zu holen.

      Was treibt Menschen wie ihn oder Bryan Grieg Fry dazu, sich freiwillig einer solchen Gefahr auszusetzen? Bryan Grieg Fry ist als Biologe und Chemiker den positiven Eigenschaften des Schlangengiftes auf der Spur. Isoliert können dessen Bestandteile dazu verwendet werden, geschädigte Nerven wieder aufzubauen und Herzprobleme zu bekämpfen. Wiegt dieser Nutzen die Gefahr auf, der sich Fry täglich aussetzt, und wird der gefürchtete Taipan mit seiner Hilfe in Zukunft zu einem lebensrettenden Nutztier der medizinischen Forschung?

      Reportage Deutschland 2010

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