• 02.10.2019
      00:45 Uhr
      Geheimsache Mauer Die Geschichte einer deutschen Grenze | arte
       

      Der Dokumentarfilm wurde gedreht, um an den 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer und der Errichtung der gesamten innerdeutschen Grenze mit Stacheldraht und Wachposten zu erinnern. ARTE gewährt mit “Geheimsache Mauer” einen tiefen Einblick in die innere Logik des Systems Mauer und zeigt, wie die deutsch-deutsche Grenze, die zwei unvereinbare politische Machtblöcke auf Jahrzehnte trennte, funktionierte und was sie war – ein Symbol und traurige Realität des Kalten Krieges.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 02.10.19
      00:45 - 02:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Dokumentarfilm wurde gedreht, um an den 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer und der Errichtung der gesamten innerdeutschen Grenze mit Stacheldraht und Wachposten zu erinnern. ARTE gewährt mit “Geheimsache Mauer” einen tiefen Einblick in die innere Logik des Systems Mauer und zeigt, wie die deutsch-deutsche Grenze, die zwei unvereinbare politische Machtblöcke auf Jahrzehnte trennte, funktionierte und was sie war – ein Symbol und traurige Realität des Kalten Krieges.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Christoph Weinert
      Jürgen Ast

      Es gab einmal die Vision einer perfekten Grenze – modern, unsichtbar, ohne Tote. Hightech statt Schusswaffen, Sperrzaun und Beton. Ihre Erfinder nannten sie “Mauer 2000”. Doch diese Vision wurde nie in die Realität umgesetzt. Mit diesem futuristisch anmutenden Szenario beginnt das Doku-Drama von Christoph Weinert und Jürgen Ast. Erzählt wird die Geschichte der Berliner Mauer aus einer neuen Perspektive, aus der Sicht derer, die sie geplant, erbaut und bewacht haben. Dabei offenbart das Doku-Drama einen tiefen Einblick hinter die Kulissen, in das “betonierte” Denken und berechnende Kalkül der Mauerstrategen, in ihre geheimen Pläne, die tödliche Grenze immer weiter zu perfektionieren.
      Erzählt wird aber auch, wie ganz unterschiedliche Menschen die Mauer persönlich erlebten, wie sie für sie arbeiteten, in ihrem Schatten lebten und versuchten, sie zu überwinden. So berichtet zum ersten Mal ein ehemaliger DDR-Grenzer in diesem Zusammenhang über seine Gefühle in dem Moment, als er an der Mauer schoss. Erstmals berichtet ein Oberbefehlshaber der Grenztruppen über strategische Überlegungen und von den geheimen Sitzungen des Grenzkommandos. Im Gegensatz dazu erzählen Flüchtlinge, wie sie in gefährlichen Fluchtversuchen ihr Leben für die Freiheit jenseits der Grenze riskierten.

      Schwerpunkt: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs
      Nachdem Ost und West jahrzehntelang geteilt und im Kalten Krieg von einer Politik der Abgrenzung geprägt waren, nimmt das lange unmöglich Geglaubte zunehmend Gestalt an. „Habt keine Angst!“, ruft Johannes Paul II. 1978 in Polen. Im folgenden Jahrzehnt nimmt der Anfang vom Ende des Eisernen Vorhangs seinen Lauf und mündet schließlich in eine völlige Umwälzung der politischen Machtverhältnisse. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls präsentiert ARTE dokumentarische, musikalische und filmische Erinnerungen an ein bewegtes Stück Zeitgeschichte. 1989 weht der „Wind of Change“ die Angst davon – und bringt die Freiheit.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 02.10.19
      00:45 - 02:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.10.2019