• 20.09.2019
      10:35 Uhr
      Extremwetter in Europa Wie gut sind wir vorbereitet? - Thema: Klimawandel - Die globale Herausforderung | arte
       

      Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen. Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn Extremwetter zum Normalzustand wird - und wie gut sind wir vorbereitet?

      Freitag, 20.09.19
      10:35 - 11:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen. Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn Extremwetter zum Normalzustand wird - und wie gut sind wir vorbereitet?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Ildico Wille

      Wissenschaftsdokumentation über Extremwetterlagen in Europa. Aufgezeigt wird dabei, was die Wissenschaft über die durch den Klimawandel verursachten Wettertrends weiß und wie sich Politik, Behörden, Städte sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen auf die zu erwartenden Ereignisse einstellen. Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen.

      In Toulouse wurde nach der Hitze-Katastrophe von 2003 ein Aktionsplan (Plan Canicule) umgesetzt, der künftig viele Leben retten soll. Brandenburger Bauern verbessern ihre trockenen Böden durch spezielle Untersaaten und bauen trockenresistentere Pflanzen an. An Oder, Elbe und an der Nordsee wird an einem verbesserten Hochwasserschutz gearbeitet, und in Toulouse und Karlsruhe arbeiten Forscher an besseren Vorhersagemethoden, die die Auswirkungen von Stürmen und Gewittern mildern sollen.

      Die 20 wärmsten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnung lagen in den vergangenen 22 Jahren. Weltweit!In ganz Europa hat man spätestens im letzten Sommer deutlich zu spüren bekommen, dass die Klimakrise nicht nur droht, sondern real ist. Die Fridays-for-Future-Bewegung der Jugend fordert seit Monaten, dass endlich gehandelt wird, und hat durch die mediale Aufmerksamkeit geholfen, dass verstanden wurde: Den Klimawandel in Schach zu halten, ist die größte Herausforderung unserer Zeit und die Anstrengungen dafür müssen schnell und aus allen erdenklichen Richtungen kommen. Nur so kann die Erderwärmung um höchstens zwei Grad bis 2050 gebremst werden. UN-Generalsekretär António Gutierrez hat am 23. September zum Gipfel nach New York eingeladen und möchte konkrete Pläne hören, wie die Staatengemeinschaft im kommenden Jahr den Anstieg der CO2-Emissionen stoppen und dann schrittweise reduzieren will. Das Ziel: bis 2050 null Emissionen! ARTE widmet dem Thema Klimawandel nur wenige Tage vor dem Treffen in New York einen Programmschwerpunkt. Wir reisen in faszinierende Eiswelten, zu bedrohten Korallenriffen, berichten über kleine und große Klimahelden, Hoffnung gebende Innovationen und geschlossene Ozonlöcher, aber natürlich auch über die Auswirkungen der extremen Wetterereignisse in den verschiedensten Regionen der Welt schon heute.

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