• 08.09.2019
      05:10 Uhr
      Es war einmal ... Mommy Dokumentation Frankreich 2016 | arte
       

      Xavier Dolan aus Québec erhielt für seinen Film „Mommy“ 2014 den Sonderpreis der Jury in Cannes. Ein echter Ritterschlag für den damals gerade 25-jährigen Nachwuchsregisseur!
      Sein ungewöhnlicher Film über die komplizierte Beziehung einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem hyperaktiven, aggressiven Sohn begeisterte Kritiker und bald auch das Publikum. „Es war einmal … Mommy“ von Tessa Louise-Salomé entstand in Montréal und geht der Genese des Films auf den Grund. Die Dokumentation lässt Regisseur und Schauspieler zu Wort kommen und macht auf jene Schwachstellen der kanadischen Gesellschaft aufmerksam, die schon in „Mommy“ anklingen.

      Sonntag, 08.09.19
      05:10 - 06:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Xavier Dolan aus Québec erhielt für seinen Film „Mommy“ 2014 den Sonderpreis der Jury in Cannes. Ein echter Ritterschlag für den damals gerade 25-jährigen Nachwuchsregisseur!
      Sein ungewöhnlicher Film über die komplizierte Beziehung einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem hyperaktiven, aggressiven Sohn begeisterte Kritiker und bald auch das Publikum. „Es war einmal … Mommy“ von Tessa Louise-Salomé entstand in Montréal und geht der Genese des Films auf den Grund. Die Dokumentation lässt Regisseur und Schauspieler zu Wort kommen und macht auf jene Schwachstellen der kanadischen Gesellschaft aufmerksam, die schon in „Mommy“ anklingen.

       

      „Mommy“ ist der fünfte Film von Xavier Dolan aus dem französischsprachigen Kanada und erzählt von der verwitweten Diane, die vor lauter Hilflosigkeit mit dem Gedanken spielt, ihren hyperaktiven und aggressiven Sohn Steve in eine psychiatrische Anstalt einzuweisen. Ihre komplizierte Beziehung reflektiert stellvertretend die Schwachstellen der kanadischen Gesellschaft; darunter die Verarmung der Mittelschicht, das Zerbrechen des klassischen Familienmodells und die brutalen Methoden der psychiatrischen Anstalten.

      „Mommy“ bescherte dem damals gerade 25-jährigen Xavier Dolan gewissermaßen den Adelsbrief: den Sonderpreis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes 2014. Anschließend wurde das Drama in der ganzen Welt ausgezeichnet und machte den jungen Kritikerliebling endlich auch beim breiten Publikum bekannt. „Es war einmal … Mommy“ von Tessa Louise-Salomé und Serge July entstand in Montréal in Zusammenarbeit mit Xavier Dolan und seinen Schauspielern. Er ist der 42. Film der Reihe „Un film et son époque“ von Serge July und Marie Genin.

      Die Dokumentation zeigt am Beispiel von „Mommy“, wie Xavier Dolan seine Filme schreibt und realisiert. Sie schildert die sorgfältigen Drehvorbereitungen, die enge Zusammenarbeit mit den Schauspielern und die aufmerksame Kontrolle der gesamten Produktion. Sie fragt auch danach, warum Xavier Dolan in Zeiten von Internet und Technik, von Hollywood-Blockbustern, Modezeitschriften, Popmusik und Fernsehserien nicht nur ein außergewöhnlicher Filmemacher ist, sondern auch eine Generation vertritt, für die der Mix von Genres und Kulturen alltäglich geworden ist.

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      Sonntag, 08.09.19
      05:10 - 06:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.10.2019