• 24.07.2020
      11:15 Uhr
      Embargo: Iran im Würgegriff der USA Dokumentation Frankreich 2020 | arte
       

      Seit über 40 Jahren prägen internationale Embargos das Leben im Iran. Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Öffnung des Landes nach dem Atomabkommen von 2015 war nur von kurzer Dauer. Donald Trumps Machtübernahme läutete eine Welle neuer, noch schärferer Sanktionen ein - mit unvorhersehbaren geopolitischen Auswirkungen. Während die iranische Bevölkerung im Alltag unter den verheerenden Auswirkungen des Embargos leidet, bedroht die Islamische Republik stärker denn je die Stabilität im Nahen Osten. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen des Schattenkrieges.

      Freitag, 24.07.20
      11:15 - 12:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      Seit über 40 Jahren prägen internationale Embargos das Leben im Iran. Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Öffnung des Landes nach dem Atomabkommen von 2015 war nur von kurzer Dauer. Donald Trumps Machtübernahme läutete eine Welle neuer, noch schärferer Sanktionen ein - mit unvorhersehbaren geopolitischen Auswirkungen. Während die iranische Bevölkerung im Alltag unter den verheerenden Auswirkungen des Embargos leidet, bedroht die Islamische Republik stärker denn je die Stabilität im Nahen Osten. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen des Schattenkrieges.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Magali Serre

      Seit über 40 Jahren prägen internationale Embargos das Leben im Iran. Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Öffnung des Landes nach dem Atomabkommen von 2015 war nur von kurzer Dauer. Donald Trumps Machtübernahme läutete eine Welle neuer, noch schärferer Sanktionen ein - mit unvorhersehbaren geopolitischen Auswirkungen. Während die iranische Bevölkerung im Alltag unter den verheerenden Auswirkungen des Embargos leidet, bedroht die Islamische Republik stärker denn je die Stabilität im Nahen Osten.

      Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen des Schattenkrieges. Sie stellt die politische Wirksamkeit der Sanktionen infrage, deckt die wirtschaftlichen Motive dahinter auf und beleuchtet die desaströsen Folgen für die Menschen in der Region.

      Seit über 40 Jahren prägen internationale Embargos das Leben im Iran. Umfang und Härte der Strafmaßnahmen schwanken abhängig von den politischen und militärischen Spannungen zwischen den USA und der Islamischen Republik. 2015 wecken die Unterzeichnung des Atomabkommens und das Versprechen der internationalen Gemeinschaft auf eine Lockerung der Sanktionen große Hoffnungen bei der iranischen Bevölkerung: Endlich kann das Land sich für internationale Investitionen öffnen.

      Zwei Jahre später weichen die Erwartungen allgemeiner Enttäuschung. Donald Trumps Machtübernahme macht den Traum von der Öffnung jäh zunichte: Es folgt eine Welle neuer, noch schärferer Sanktionen mit unvorhersehbaren geopolitischen Auswirkungen. Europa, China und Russland beteuern zwar, das Atomabkommen retten zu wollen, doch die ausländischen Unternehmen machen einen Bogen um den iranischen Markt - aus Furcht vor amerikanischen Sanktionen.

      Donald Trump wollte mit seiner repressiven Politik die Regierung in Teheran ins Wanken bringen, doch die zeigt sich immer aggressiver. Während Iran die Stabilität im Nahen Osten bedroht, leidet die eigene Bevölkerung im Alltag enorm unter der Wirtschaftsblockade. Deren Folgen - Rekord-Inflation, Verfall des Lebensstandards, Engpässe bei Arzneimitteln - werfen Fragen auf. Zahlt die Bevölkerung letztlich den höchsten Preis für das Embargo?

      Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen des Schattenkrieges. Sie stellt die politische Wirksamkeit der Sanktionen infrage, beleuchtet die wirtschaftlichen Motive dahinter und zeigt die desaströsen Folgen für die Menschen in der Region auf.

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      Freitag, 24.07.20
      11:15 - 12:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 09.07.2020