• 31.10.2019
      06:10 Uhr
      Ein Mann, ein Hund, ein Pickup Atlanta, Georgia | arte
       

      Der Schauspieler August Zirner begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika. Auf den Spuren John Steinbecks sucht er nach der Seele des Landes. Als Amerikaner, der seit 40 Jahren in Europa lebt, und begleitet von Hund Betsy trifft er die unterschiedlichsten Menschen und fragt: Was macht das Amerika von heute aus? In der letzten Folge kommen August und Betsy nach San Francisco. Unterwegs spricht August mit einem Förster über den rücksichtslosen Umgang der Menschen mit der Natur. Doch auch in der Stadt herrscht Rücksichtslosigkeit. Und August kann über Steinbeck und seine Reise reflektieren.

      Donnerstag, 31.10.19
      06:10 - 06:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Der Schauspieler August Zirner begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika. Auf den Spuren John Steinbecks sucht er nach der Seele des Landes. Als Amerikaner, der seit 40 Jahren in Europa lebt, und begleitet von Hund Betsy trifft er die unterschiedlichsten Menschen und fragt: Was macht das Amerika von heute aus? In der letzten Folge kommen August und Betsy nach San Francisco. Unterwegs spricht August mit einem Förster über den rücksichtslosen Umgang der Menschen mit der Natur. Doch auch in der Stadt herrscht Rücksichtslosigkeit. Und August kann über Steinbeck und seine Reise reflektieren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Hannes Rossacher
      Catharina Kleber

      Im Süden Amerikas war John Steinbeck 1960 fassungslos angesichts des Rassismus seiner Landsleute. Das ist lange her, aber hat sich alles zum Besseren gewendet? Immerhin hat Amerika einen schwarzen Präsidenten gewählt. War das kein Zeichen? Vieles sei nur an der Oberfläche, hören wir in Atlanta. Aber wir treffen auch Optimisten und Kämpfernaturen, die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.Steinbeck stellt in seinem Buch "Die Reise mit Charley" die Theorie auf, dass Amerikaner ein rastloses Volk sind, weil sie von Rastlosen abstammen, die nicht zu Hause bleiben, sondern einen neuen Kontinent entdecken wollten. Genauso rastlos fuhr er selbst durch das Land, um nach vielen Jahren der Zurückgezogenheit wieder die Seele seiner Landsleute zu erkunden. Der Schauspieler August Zirner ist selbst gebürtiger Amerikaner, lebt aber seit 40 Jahren in Europa. Wie einst der Nobelpreisträger Steinbeck ist er nun auch auf der Suche nach dem Amerika von heute, nach dem, was sich in seiner Abwesenheit verändert hat. Das junge Atlanta zeigt sich von seiner besten Seite, als August in einer ehemaligen Flüsterkneipe die Bühne betritt und vor jungen Literaturbegeisterten eine Passage aus "Die Reise mit Charley" liest. Diese glauben, dass sich Amerika immer neu erfindet und dass man etwas verändern kann, wenn man sich einbringt. Diese Gedanken finden wir auch im Umland. Inmitten von konservativ denkenden, vorwiegend weißen Landbewohnern treffen wir eine Biobäuerin. Sie weiß, dass Amerika sich von alten Vorstellungen lösen muss, um weiter zu bestehen. Sie hofft, dass sie eine Chance gegen die Großkonzerne hat, aber sie weiß, dass das nur klappt, wenn alle mit anpacken. Hoffnungsvoll fahren August und Betsy weiter durch das Land.

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      Donnerstag, 31.10.19
      06:10 - 06:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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