• 28.10.2019
      06:40 Uhr
      Ein Mann, ein Hund, ein Pickup Washington, D.C. | arte
       

      Der Schauspieler August Zirner begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika. Auf den Spuren John Steinbecks sucht er nach der Seele des Landes. Als Amerikaner, der seit 40 Jahren in Europa lebt, und begleitet von Hund Betsy trifft er die unterschiedlichsten Menschen und stellt die Frage: Was macht das Amerika von heute aus? In der zweiten Folge kommen August und Betsy nach Washington, D.C. Hier spricht August mit Vertretern des alten und jungen Amerika über Politik und trifft einen Schulfreund, der Polizist wurde. Dabei versucht er, die Haltung seiner Landsleute zu Waffen zu verstehen.

      Montag, 28.10.19
      06:40 - 07:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Der Schauspieler August Zirner begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika. Auf den Spuren John Steinbecks sucht er nach der Seele des Landes. Als Amerikaner, der seit 40 Jahren in Europa lebt, und begleitet von Hund Betsy trifft er die unterschiedlichsten Menschen und stellt die Frage: Was macht das Amerika von heute aus? In der zweiten Folge kommen August und Betsy nach Washington, D.C. Hier spricht August mit Vertretern des alten und jungen Amerika über Politik und trifft einen Schulfreund, der Polizist wurde. Dabei versucht er, die Haltung seiner Landsleute zu Waffen zu verstehen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Hannes Rossacher
      Catharina Kleber

      Die Hauptstadt Washington, D.C. ist das Zentrum der amerikanischen Macht. Mischt sich dieses Land zu sehr in die Angelegenheiten der übrigen Welt ein? Versucht es auf unangemessene Weise, seine Werte anderen aufzudrängen? Diese Fragen stellte sich schon John Steinbeck in seinem Buch "Die Reise mit Charley", und sie sind heute aktueller denn je. Steinbeck stellt in diesem Buch zudem die Theorie auf, dass Amerikaner ein rastloses Volk sind, weil sie von Rastlosen abstammen, die nicht zu Hause bleiben, sondern einen neuen Kontinent entdecken wollten. Genauso rastlos fuhr er selbst durch das Land, um nach vielen Jahren erneut die Seele seiner Landsleute zu erkunden. Der Schauspieler August Zirner ist selbst gebürtiger Amerikaner, lebt aber seit 40 Jahren in Europa. Wie einst der Nobelpreisträger Steinbeck ist er nun auf der Suche nach dem Amerika von heute, nach dem, was sich seit seinem Weggang verändert hat. In Washington stellt sich August Zirner seiner eigenen Beziehung zu diesem Land. Sein Schulfreund Andrew lebt hier als Polizist, und die Tatsache, dass er schon einmal einen Menschen erschossen hat, führt August zu weiteren Fragen: Warum haben Amerikaner das Bedürfnis, sich zu bewaffnen? Rührt das wirklich von ihrer Geschichte als Siedler, als Eroberer eines neuen Kontinents her? Wer steuert hier die Gedanken und die Gesetze? Die Lobbyisten, die Politiker oder doch die Wähler? "Hier geht es nicht um die Gesellschaft, hier geht es um das Individuum. So denken wir im Gegensatz zu Europäern." Mit diesem Erklärungsversuch eines Waffenhändlers in Gedanken fahren August und Betsy weiter durch das riesige Land.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Montag, 28.10.19
      06:40 - 07:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.10.2019