• 23.09.2019
      21:45 Uhr
      Drei Farben: Rot Spielfilm Frankreich / Polen / Schweiz 1994 (Trois couleurs: Rouge) | arte
       

      Nachdem das erfolgreiche Fotomodell Valentine einen Hund anfährt, lernt sie dessen Besitzer, einen pensionierten Richter, kennen. Obwohl sie von diesem Zyniker zuerst entsetzt ist, entwickelt sich zwischen den beiden eine sonderbare Beziehung ...Dritter und letzter Teil der „Drei Farben“-Trilogie.

      Montag, 23.09.19
      21:45 - 23:25 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo HD-TV

      Nachdem das erfolgreiche Fotomodell Valentine einen Hund anfährt, lernt sie dessen Besitzer, einen pensionierten Richter, kennen. Obwohl sie von diesem Zyniker zuerst entsetzt ist, entwickelt sich zwischen den beiden eine sonderbare Beziehung ...Dritter und letzter Teil der „Drei Farben“-Trilogie.

       

      Valentine ist jung, selbstsicher und schön. Als erfolgreiches Fotomodell lebt sie alleine in Genf. Eines Abends fährt sie mit ihrem Auto einen Hund an. Nachdem das Tier verarztet ist, bringt sie es seinem Besitzer, einem pensionierten Richter, zurück. Den verbitterten alten Mann lässt das Schicksal seines Hundes jedoch kalt. Er beschäftigt sich lieber damit, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören und mitzuschneiden. Valentine ist entsetzt, fühlt sich jedoch auf geheimnisvolle Weise zu dem alten Zyniker hingezogen. Der wiederum beginnt unter dem belebenden Einfluss des jungen Mädchens, seinen weichen Kern unter der harten Schale herauszuschälen. Die sonderbare Beziehung zwischen dem Richter und Valentine fungiert als Fenster zur Außenwelt und macht neue Begegnungen möglich. In unmittelbarer Nachbarschaft Valentines wohnt Auguste. Er hat sein Jurastudium beendet und steckt mitten im Richterexamen. Die Wege von Auguste und Valentine kreuzen sich oft, doch die beiden lernen einander nicht kennen - bis zu dem Tag, als sie sich auf einer Fähre wieder treffen, während ein gewaltiges Unwetter aufzieht.

      Filmreihe: Soirée Jean-Louis Trintignant
      Der 1930 geborene Schauspieler Jean-Louis Trintignant steht wie kaum ein anderer für ein halbes Jahrhundert europäisches Kino. Ob Western oder Autorenfilm, Trintignant versuchte sich in allen Genres. ARTE widmet ihm einen Abend mit dem letzten Teil der Trilogie „Drei Farben: Rot“ (1994) von Krzysztof Kieslowski und der Literaturverfilmung „Das Geld der Anderen“ (1978) von Christian de Chalonge.

      Die ersten beiden Filme der Trilogie „Drei Farben: Blau“ und „Drei Farben: Weiß“ behandeln die gesellschaftlichen Errungenschaften der Französischen Revolution - angewendet auf das Leben heute. Blau, Weiß und Rot sind die Farben der französischen Trikolore. „Drei Farben: Rot“ bleibt wie kein anderer Film der Trilogie rätselhaft und ist nach Angaben Kieslowskis seine bisher größte dramaturgische und intellektuelle Herausforderung gewesen.

      Zu seinem Kameramann sagte er: „Wir müssen einen Film machen, der nicht zu machen ist.“ Insgesamt wurde das Meisterwerk 1995 gleich dreimal für den Oscar nominiert ebenso wie sechsmal für den César sowie als bester fremdsprachiger Film für den Golden Globe.

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