• 14.10.2019
      02:00 Uhr
      Draußen Dokumentarfilm Deutschland 2016 | arte
       

      Sie leben draußen: unter den Brücken, auf den Straßen. Auch in Köln. In den Augen der Gesellschaft sind sie Verlierer, Versager, Gescheiterte am eigenen Leben. Sie stinken, sind schmutzig oder betrunken: sozialer Müll, den die Gesellschaft am liebsten wegwerfen würde. Obdachlose sind überall und doch sieht sie niemand. Die Filmemacherinnen Tama Tobias-Macht und Johanna Sunder-Plassmann wollen das ändern und zeigen ein anderes Bild der Obdachlosen. Viele von ihnen sind wahre Überlebenskünstler.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 14.10.19
      02:00 - 03:20 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      VPS 01:55
      Stereo HD-TV

      Sie leben draußen: unter den Brücken, auf den Straßen. Auch in Köln. In den Augen der Gesellschaft sind sie Verlierer, Versager, Gescheiterte am eigenen Leben. Sie stinken, sind schmutzig oder betrunken: sozialer Müll, den die Gesellschaft am liebsten wegwerfen würde. Obdachlose sind überall und doch sieht sie niemand. Die Filmemacherinnen Tama Tobias-Macht und Johanna Sunder-Plassmann wollen das ändern und zeigen ein anderes Bild der Obdachlosen. Viele von ihnen sind wahre Überlebenskünstler.

       

      In den Augen der Gesellschaft sind sie Verlierer, Versager, Gescheiterte am eigenen Leben. Sie stinken, sind schmutzig, drogensüchtig oder betrunken: sozialer Müll, den die Gesellschaft am liebsten wegwirft. Obdachlose sind überall und doch will sie niemand sehen. Sie leben draußen: unter den Brücken, auf den Straßen. Auch in Köln. Die Filmemacherinnen Tama Tobias-Macht und Johanna Sunder-Plassmann wollen aufräumen mit den Vorurteilen vom schmuddeligen Bettler mit Läusen und Flöhen. Sie zeigen ein anderes Bild der Obdachlosen, porträtieren Matze, Elvis, Filzlaus und Sergio, die alle wahre Überlebenskünstler sind. Was sie erlebt und überlebt haben, was sie vom Leben wissen und wie erfindungsreich sie sich organisieren, macht ihnen so leicht niemand nach. Man wäscht sich im See, gekocht wird in alten Töpfen über dem Feuer und Zucker lagert man im Hundekotbeutel. Ihr persönliches Hab und Gut passt in einen Koffer oder Einkaufswagen, manchmal reicht auch die Vesperbox - CDs oder Gürtelschnallen, ein gemaltes Pferd auf Pappkarton und nicht zuletzt eine Sammlung aus Ü-Ei-Figuren. Sie besitzen nicht viel, doch das Wenige, das sie immer bei sich tragen, steckt voller Erinnerungen, ist geradezu aufgeladen mit Emotionen. Genau hier setzen die beiden Filmemacherinnen an. Sie gehen aus von eben jenen Herzensgegenständen, die die vier immer bei sich tragen: Fragmente und Bruchstücke gebrochener Biografien. Für eine Nacht werden diese Gegenstände in Szene gesetzt, werden zu individuellen Kompositionen und nicht zuletzt zur Bühnenkulisse ihrer Seelenwelt.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 14.10.19
      02:00 - 03:20 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      VPS 01:55
      Stereo HD-TV

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