• 09.11.2018
      00:05 Uhr
      Diebe der Nacht Spielfilm Frankreich 1996 (Les Voleurs) | arte
       

      „Diebe der Nacht“ schaut in die Seelenabgründe dreier Charaktere aus vollkommen unterschiedlichen Milieus. Die von Selbstzweifeln geplagte Juliette wird sowohl von einer Philosophie-Professorin als auch von einem zynischen Polizisten geliebt, der in seiner kriminellen Familie zum Außenseiter wurde. Der mit vorzüglichen Darstellern besetzte Film gibt aus mehreren Perspektiven Einsichten in die Handlungen und Motive der drei Hauptfiguren. Eine Verschmelzung von Kriminalfilm und Familientragödie.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 09.11.18
      00:05 - 02:00 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      VPS 00:10
      Stereo HD-TV

      „Diebe der Nacht“ schaut in die Seelenabgründe dreier Charaktere aus vollkommen unterschiedlichen Milieus. Die von Selbstzweifeln geplagte Juliette wird sowohl von einer Philosophie-Professorin als auch von einem zynischen Polizisten geliebt, der in seiner kriminellen Familie zum Außenseiter wurde. Der mit vorzüglichen Darstellern besetzte Film gibt aus mehreren Perspektiven Einsichten in die Handlungen und Motive der drei Hauptfiguren. Eine Verschmelzung von Kriminalfilm und Familientragödie.

       

      Der Polizist Alex lernt Juliette auf der Polizeistation kennen, nachdem das Mädchen bei einem Diebstahl erwischt wurde. Mehr aus Gleichgültigkeit denn aus Güte lässt er Juliette laufen. Einige Zeit später begegnet er ihr im Nachtclub seines Bruders wieder. Alex ist ein verbitterter Mensch, mit Hang zum Zynismus, der selbst in der Chance zu einer intimen Liebesbeziehung mit Juliette nur eine Sackgasse sehen kann.
      Auch die Professorin Marie ist illusionslos und resigniert über die Natur des Mannes, der sich nur über Aggression und Egoismus definieren kann. Anders als der Polizist begegnet sie Juliette mit bedingungsloser Zuneigung und Wärme, ein Kontrast zu ihren rational-kühlen Vorträgen in den Vorlesungen. Einfühlsam bemüht sie sich, die Perspektive des innerlich zerrissenen Mädchens zu verstehen. Nicht einmal der Kontakt zu Juliettes kriminellem Umfeld kann sie erschüttern.
      Das höchst komplizierte Geflecht der Beziehungen und die Motive von Juliette bilden ein Kraftfeld, in dem sie gefangen ist. Sowohl ihr krimineller Bruder als auch Alex' Bruder Ivan versuchen, Einfluss auf sie zu gewinnen. Besonders Ivan sieht in ihr ein Mittel, um den Bruder auf der anderen Seite des Gesetzes in die Schranken zu weisen.

      Der Polizist Alex lernt Juliette auf der Polizeistation kennen, nachdem das Mädchen bei einem Diebstahl erwischt wurde. Mehr aus Gleichgültigkeit denn aus Güte lässt er Juliette laufen. Einige Zeit später begegnet er ihr im Nachtclub seines Bruders wieder. Alex ist ein verbitterter Mensch, mit Hang zum Zynismus, der selbst in der Chance zu einer intimen Liebesbeziehung mit Juliette nur eine Sackgasse sehen kann.
      Auch die Professorin Marie ist illusionslos und resigniert über die Natur des Mannes, der sich nur über Aggression und Egoismus definieren kann. Anders als der Polizist begegnet sie Juliette mit bedingungsloser Zuneigung und Wärme, ein Kontrast zu ihren rational-kühlen Vorträgen in den Vorlesungen. Einfühlsam bemüht sie sich, die Perspektive des innerlich zerrissenen Mädchens zu verstehen. Nicht einmal der Kontakt zu Juliettes kriminellem Umfeld kann sie erschüttern.
      Das höchst komplizierte Geflecht der Beziehungen und die Motive von Juliette bilden ein Kraftfeld, in dem sie gefangen ist. Sowohl ihr krimineller Bruder als auch Alex' Bruder Ivan versuchen, Einfluss auf sie zu gewinnen. Besonders Ivan sieht in ihr ein Mittel, um den Bruder auf der anderen Seite des Gesetzes in die Schranken zu weisen.

      „Diebe der Nacht“ vereint Gangstergeschichte und Familiendrama. Téchiné widmet sich den unterschiedlichen sozialen Schichten in Lyon und bringt gleichsam eine ganze Bandbreite an Generationen zusammen. Was die Charaktere alle gemeinsam haben ist ihre Verlorenheit im Hier und Jetzt, die verzweifelte Suche nach einem Sinn im Leben.

      Mit seinen Filmen „Meine liebste Jahreszeit“ und „Wilde Herzen“ wandte sich Téchiné noch den Lebensfragen der älteren und jüngeren Generation zu. Mit „Diebe der Nacht“ erzählt er diesmal von einsamen Charakteren aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die eine Bandbreite an Generationen darstellen. „Behutsam und eindringlich dank vorzüglicher Darsteller, umkreist der Film aus mehreren Perspektiven die Handlungen und Motive der Personen, wobei er sich dramaturgischer Elemente aus Kriminalfilm und Familientragödie bedient, sie aber auf ganz eigene Weise miteinander verschmilzt.“ (Filmdienst)

      „Diebe der Nacht“ vereint Gangstergeschichte und Familiendrama. Téchiné widmet sich den unterschiedlichen sozialen Schichten in Lyon und bringt gleichsam eine ganze Bandbreite an Generationen zusammen. Was die Charaktere alle gemeinsam haben ist ihre Verlorenheit im Hier und Jetzt, die verzweifelte Suche nach einem Sinn im Leben.

      Mit seinen Filmen „Meine liebste Jahreszeit“ und „Wilde Herzen“ wandte sich Téchiné noch den Lebensfragen der älteren und jüngeren Generation zu. Mit „Diebe der Nacht“ erzählt er diesmal von einsamen Charakteren aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die eine Bandbreite an Generationen darstellen. „Behutsam und eindringlich dank vorzüglicher Darsteller, umkreist der Film aus mehreren Perspektiven die Handlungen und Motive der Personen, wobei er sich dramaturgischer Elemente aus Kriminalfilm und Familientragödie bedient, sie aber auf ganz eigene Weise miteinander verschmilzt.“ (Filmdienst)

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 09.11.18
      00:05 - 02:00 Uhr (115 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.11.2018