• 18.04.2019
      13:45 Uhr
      Die Prinzessin von Montpensier Spielfilm Frankreich / Deutschland 2009 (La Princesse de Montpensier) | arte
       

      Frankreich 1562: Die Hugenotten und Katholiken befinden sich im Glaubenskrieg. Dazwischen entbrennt ein Feuer aus Liebe und Leidenschaft am Hofe des Prinzen von Montpensier. Im Mittelpunkt der Liebschaften steht die Aristokratin Marie de Mézières, die dem Prinzen versprochen wurde. Diese hat aber bereits ihr Herz an den Herzog Henri de Guise verloren …

      • Historienfilm von Bertrand Tavernier, basierend auf der gleichnamigen Novelle (1662) der Schriftstellerin Marie-Madeleine de La Fayette.

      Donnerstag, 18.04.19
      13:45 - 16:00 Uhr (135 Min.)
      135 Min.

      Frankreich 1562: Die Hugenotten und Katholiken befinden sich im Glaubenskrieg. Dazwischen entbrennt ein Feuer aus Liebe und Leidenschaft am Hofe des Prinzen von Montpensier. Im Mittelpunkt der Liebschaften steht die Aristokratin Marie de Mézières, die dem Prinzen versprochen wurde. Diese hat aber bereits ihr Herz an den Herzog Henri de Guise verloren …

      • Historienfilm von Bertrand Tavernier, basierend auf der gleichnamigen Novelle (1662) der Schriftstellerin Marie-Madeleine de La Fayette.

       

      Stab und Besetzung

      Prinzessin Marie de Montpensier Mélanie Thierry
      François de Chabannes Lambert Wilson
      Henri de Guise Gaspard Ulliel
      Philippe de Montpensier Grégoire Leprince-Ringuet
      Herzog d'Anjou Raphaël Personnaz
      Herzog de Montpensier Michel Vuillermoz
      Marquis de Mézières Philippe Magnan
      Marquise de Mézières Florence Thomassin
      Gräfin de Montpensier Christine Brücher
      Mayenne César Domboy
      Regie Bertrand Tavernier
      Autor Marie-Madeleine de la Fayette
      Kamera Bruno de Keyzer
      Drehbuch Jean Cosmos
      François-Olivier Rousseau
      Bertrand Tavernier

      Umbruch und Gewalt beherrschen das 16. Jahrhundert in Frankreich: Die Hugenotten, die der calvinistischen Lehre folgen, werden von den Katholiken verfolgt. Es ist aber nicht nur ein religiöser Krieg, sondern auch ein politischer Kampf um Macht. Ehen werden in diesen Zeiten nicht aus Liebe geschlossen, sondern dienen zur Machterhaltung. Deswegen soll Marie de Mézière den Prinzen Philippe de Montpensier heiraten. Da sie bereits in Herzog Henri de Guise verliebt ist, geht sie nur widerwillig dem Wunsch ihrer Mutter nach und heiratet den Prinzen.

      Philippe muss an einem Feldzug teilnehmen und ist für längere Zeit abwesend. Währenddessen soll der desertierte François de Chabannes, der auf seinem Hof Zuflucht findet, Marie in Latein unterrichten. Auf ihr Drängen hin bringt er ihr auch das Schreiben bei. Darüber ist ihr Gemahl bei seiner Rückkehr empört, da er befürchtet, dass sie einem heimlichen Verehrer Briefe schreibt.

      Als der Herzog d'Anjou an den Hof kommt, ist dieser ebenfalls von Marie angetan. Der Herzog befürchtet eine Liaison zwischen ihr und seinem Begleiter: Henri de Guise. Sie streitet den Vorwurf einer Verbindung ab. Aber Henri und Marie kommen sich näher, was wiederum zum Duell mit Philippe führt…

      „Die Prinzessin von Montpensier“ changiert elegant zwischen actionreichen Kämpfen und zwischenmenschlichen Annäherungen. Darin wird die Geschichte einer emanzipierten Frau verwoben, die sich über die Gepflogenheiten ihrer Zeit hinwegsetzt, was den Film in seiner Komplexität von gängigen Historienfilmen abhebt.

      Mit eleganter Zurückhaltung spielt Mélanie Thierry die Heldin, um die sich mit Grégoire Leprince-Ringuet, Lambert Wilson, Gaspard Ulliel und Raphaël Personnaz ein überzeugendes Figurenensemble versammelt.

      „Die Prinzessin von Montpensier“ von Regisseur Bertrand Tavernier feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes 2010 und lief im Wettbewerb um die Goldene Palme. Mit seinen prächtigen Gewändern gewann der Film den César in der Kategorie Beste Kostüme und erhielt außerdem César-Nominierungen in den Kategorien Bester Nebendarsteller, Beste Kamera, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik und Bestes Szenenbild.

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      Donnerstag, 18.04.19
      13:45 - 16:00 Uhr (135 Min.)
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