• 02.05.2020
      05:30 Uhr
      Die Pferdeakademie von Versailles Dokumentarfilm Frankreich 2013 | arte
       

      Im Jahr 2013 feiert die berühmte Pferdeakademie von Versailles ihr zehnjähriges Bestehen. In der von Bartabas gegründeten Institution wird das Reiten mit anderen Künsten wie Gesang, Tanz oder Fechten zu einem Gesamtkunstwerk verbunden. Der Dokumentarfilm blickt hinter die Kulissen der bekannten Reitschule.

      Samstag, 02.05.20
      05:30 - 06:40 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      Stereo HD-TV

      Im Jahr 2013 feiert die berühmte Pferdeakademie von Versailles ihr zehnjähriges Bestehen. In der von Bartabas gegründeten Institution wird das Reiten mit anderen Künsten wie Gesang, Tanz oder Fechten zu einem Gesamtkunstwerk verbunden. Der Dokumentarfilm blickt hinter die Kulissen der bekannten Reitschule.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jackie Bastide

      Im Jahr 2013 begeht die berühmte Pferdeakademie von Versailles ihr zehnjähriges Bestehen. Die von Bartabas gegründete Institution ist einzigartig in der Welt; hier sind Kunst, Lernen, Arbeit und Gemeinschaftsleben untrennbar miteinander verbunden. Ihren Sitz hat die Akademie im Marstall des Schlosses von Versailles.
      Ein paar wenige ausgewählte Schüler, hauptsächlich Frauen, werden hier in die Geheimnisse der Reitkunst eingeweiht und lernen, sie mit anderen Künsten wie Gesang, Tanz, Fechten und japanischem Bogenschießen zu einem Gesamtkunstwerk zu verbinden.
      Aus Anlass einer Reihe von Auftritten der Pferdeakademie im Juni 2013 in der Pariser Villette zeigt ARTE Jackie Bastides Dokumentarfilm "Die Pferdeakademie von Versailles" (Originaltitel: "Les Amazones de Versailles"), für den der Regisseur ein Jahr lang hinter den Kulissen der Pferdeakadamie filmte. Eine einzigartige Gelegenheit, die Akademie, die Philosophie seines Gründers und die bedingungslose Liebe der "Amazonen" zu ihren Pferden aus nächster Nähe zu erleben.

      In Frankreich wird Bartabas geradezu als Nationalheld gefeiert. Er hat eine neue Kunstgattung erfunden: Das "Théâtre équestre", bei dem Pferd und Reiter als gleichberechtigte Künstler auftreten.
      Bartabas, der mit bürgerlichem Namen Clément Marty heißt, wurde 1957 in dem Pariser Vorort Courbevoie geboren. Der Sohn eines Architekten und einer Ärztin verbringt schon früh viel Zeit in Rennställen und lernt das Reiten - teils auf eigene Faust, teils bei dem Reitlehrer der Société d'Equitation Paul Constant de Longchamp. Mit 17 Jahren verlässt er das Elternhaus und gibt sich den Namen Bartabas, unter dem er heute weltbekannt ist. Der Name spielt auf die biblische Figur Barabbas, ein Rebell, und auf die französische Redewendung "fier comme Artaban" an, die so viel bedeutet wie "stolz wie ein Kampfhahn".
      Im Alter von 19 Jahren gründet er eine Straßentheatergruppe, aus der 1983 Bartabas' heutige Gruppe "Zingaro" hervorging. Sein erstes Pferd hiess Zingaro, was auf Italienisch Zigeuner bedeutet, und es gab dieser Gruppe ihren Namen. 1991 präsentiert er sein erstes Gesamtkunstwerk "Opéra équestre" mit Pferden und Menschen, Voltigieren und Dressur sowie choreographierten Einlagen, exotischer Musik und Kostümen.
      Seitdem zeigt Bartabas alle paar Jahre ein neues Werk und hat sich mit seinem Zingaro-Theater in den vergangenen 30 Jahren international einen Ruf erarbeitet. Mit seinen Aufführungen war er bereits in New York, Moskau, Tokio oder Istanbul zu sehen. Auch in Deutschland trat er bereits mehrmals auf, unter anderem bei den Essener Ruhrfestspielen.
      2003 gründete Bartabas eine Reitakademie in Versailles, bei der eine Handvoll ausgewählter Schülerinnen und Schüler über zwei Jahre hinweg neben der Reitkunst in Disziplinen wie Zeichnen und Bildhauerei, Musik und Gesang, Tanz, Kampfsport und Kunstfechten ausgebildet werden. Ein multidisziplinäres Programm also, auf dem auch Bartabas' faszinierende Reitspektakel aufbauen.

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      Samstag, 02.05.20
      05:30 - 06:40 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 28.03.2020