• 07.10.2019
      11:30 Uhr
      Die Nomadenärztin Dokumentation Großbritannien 2019 | arte Mediathek
       

      Diese mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnete Dokumentation zeichnet das Porträt einer Frau, die bei jeder Wetterlage lange, einsame Strecken zurücklegt – bis zu 100 Kilometer an einem einzigen Tag, zu Pferd, Kamel oder mit dem Auto – um den in der Wüste Gobi in der Mongolei lebenden Nomadenfamilien medizinische Hilfe zu bringen. Obwohl sie ausgebildete Kinderärztin ist, deckt sie heute jede Form der ärztlichen Versorgung ab, wird nach Bedarf zur Internistin, Gynäkologin, Chirurgin oder Zahnärztin. Sie betreut 1.400 Nomaden und ist der einzige Mensch, der sie alle kennt.

      Montag, 07.10.19
      11:30 - 12:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Diese mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnete Dokumentation zeichnet das Porträt einer Frau, die bei jeder Wetterlage lange, einsame Strecken zurücklegt – bis zu 100 Kilometer an einem einzigen Tag, zu Pferd, Kamel oder mit dem Auto – um den in der Wüste Gobi in der Mongolei lebenden Nomadenfamilien medizinische Hilfe zu bringen. Obwohl sie ausgebildete Kinderärztin ist, deckt sie heute jede Form der ärztlichen Versorgung ab, wird nach Bedarf zur Internistin, Gynäkologin, Chirurgin oder Zahnärztin. Sie betreut 1.400 Nomaden und ist der einzige Mensch, der sie alle kennt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Mart Bira

      Die Dokumentation zeichnet das Porträt einer bemerkenswerten Landärztin, die rund 420 Nomadenfamilien in entlegenen Gebieten betreut. Pro Jahr gehen rund 300 Notrufe von diesen Familien ein. Die Provinz Öndörshil liegt 220 Kilometer von der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator entfernt. Von den rund 780 registrierten Familien der Provinz sind 70 Prozent Hirten, die mit ihren Herden durch die Wüste Gobi ziehen, dem Schauplatz dieser Geschichte. Die Protagonistin, Dr. Erdenechuluun, empfängt täglich Notrufe von den isoliert lebenden Hirtenfamilien.

      Die Dokumentation begleitet die „Nomadenärztin“ zwei Wochen lang und zeigt sie bei der Arbeit. Sie zeigt, wie sie Patienten mit ernsten Erkrankungen behandelt, und vor allem, wie sie es schafft, rechtzeitig zu ihnen zu gelangen. Während der zwei Wochen führt sie eine kleine Operation in einer Jurte durch, bringt ein Baby zur Welt und zieht einem alten Mann einen faulen Zahn. Bei einem traditionellen Reiterfest hält sie sich bereit, um im Bedarfsfall ärztlichen Beistand zu leisten.

      Dr. Erdenechuluun erzählt von den Schwierigkeiten, die Nomaden überwinden müssen, um einen Notruf zu tätigen. Zuallererst gibt es kein flächendeckendes Telefonnetz. Sie müssen größere Distanzen zurücklegen, um eine Verbindung zu finden. Im schlimmsten Fall müssen sie den langen Weg zum nächstgelegenen Krankenhaus zu Pferd, mit dem Motorrad oder Auto antreten, um den Notarztwagen zu alarmieren. Zudem sind die Landstraßen nicht gut ausgebaut, was den Wettlauf gegen die Zeit zusätzlich erschwert.

      Erstmals im Fernsehen wird hautnah gezeigt, mit welchen physischen und psychischen Herausforderungen eine Nomadenärztin konfrontiert ist: Um ihren Beruf auszuüben, muss sie gegen die Naturkräfte ankämpfen. Der Film ist eine Ode an die Hartnäckigkeit und den Erfindungsreichtum des Menschen sowie seine Fähigkeit, sich anzupassen und in widrigsten Umständen zu überleben.

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      Montag, 07.10.19
      11:30 - 12:15 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.10.2019